Aufdeckung des OpenClaw-Reichtumsfiebers: Die ganze Nation „Zucht von Hummern“, wie verdienen andere Geld?

区块客

Autor: Frank, PANews

In letzter Zeit ist das heißeste Thema in der Tech- und Startup-Szene nicht die Veröffentlichung eines neuen Modells eines großen Unternehmens, sondern das landesweite „Lachs-Züchten“. Einerseits treibt der „Lachs-Zucht“-Hype das Wachstum verwandter Branchen an, große Modellunternehmen und Cloud-Server-Anbieter verdienen prächtig. Andererseits bleibt unklar, wie viel tatsächlichen Nutzen Openclaw den Nutzern bringt. Obwohl in sozialen Medien viele Mythen kursieren, zeigt eine genauere Betrachtung, dass die meisten nur virtuelle Geschichten sind, um Traffic zu generieren. Verdient man wirklich Geld mit Lachs-Zucht? Wenn ja, wer nimmt das Geld wirklich ein? PANews hat Daten vom TrustMRR-Datenportal, öffentlich zugängliche Fälle in sozialen Medien, Projektwebseiten und Cross-Verification-Berichte aus mehreren Quellen zusammengestellt. Um zwischen „verifizierten echten Einnahmen“ und „Mythen im Internet“ zu unterscheiden, wurden zahlreiche Gerüchte, die nur auf einseitigen Behauptungen oder unbestätigten Quellen basieren, ausgeschlossen. Auf der Plattform TrustMRR zeigt die OpenClaw-Kategorie, dass es in diesem Ökosystem 153 dokumentierte Projekte gibt, die in den letzten 30 Tagen insgesamt etwa 358.600 USD erwirtschaftet haben. Bei einer genaueren Betrachtung der Top 30 Projekte, die 97,3 % des Gesamtumsatzes ausmachen, wird eine erschütternde Wahrheit sichtbar: Die ersten, die Geld verdienen, sind nicht die, die Produkte mit Lachsen herstellen, sondern die, die anderen beim Züchten helfen, sie zu trainieren, oder die mit Memes und Hype-Token Geld machen. Doch diese Erkenntnis ist nicht die, die wir am meisten suchen. Wie genau verdienen die echten Nutzer von Openclaw Geld? Dazu hat PANews fünf Geschäftsmodelle von OpenClaw analysiert. Erstes Modell: Verkauf von „Schaufeln“ und Dienstleistungen: Schnelles Geld durch „Wissens- und Wahrnehmungsvorsprung“ Die Produkte mit den höchsten Diskussionen und den besten Umsätzen sind meist keine konkreten Anwendungen, sondern Tools und One-Click-Hosting-Services. OpenClaw ist eher eine Infrastruktur als ein sofort einsatzfähiges Konsumprodukt. Für Nicht-Techniker ist die Einstiegshürde hoch. Sobald die Komplexität besteht, entstehen entsprechende Dienste. Von den etwa 350.000 USD Umsatz in den letzten 30 Tagen bei TrustMRR stammen rund 120.100 USD (34,5 %) allein aus „Hosting-Deployments“ und „One-Click-Cloud-Hosting“. Ein typisches Beispiel ist QuickClaw, das die zugrunde liegenden Fähigkeiten in eine Smartphone-App verpackt hat, die 3,99 USD/Woche oder 49,99 USD/Jahr kostet. In den letzten 30 Tagen erzielte es etwa 8.782 USD Umsatz. In der chinesischen Community ist diese Logik noch simpler: „Lachs-Zucht“ auf Plattformen wie Xianyu. Medienberichten zufolge wächst der Service „OpenClaw Deployment“ auf Xianyu und Xiaohongshu explosionsartig. Remote-Installationen kosten meist zwischen 100 und 300 RMB, Vor-Ort-Installationen zwischen 400 und 1000 RMB. Innerhalb kurzer Zeit stieg das Tagesvolumen dieser Dienste um 150 % im Vergleich zum Vorquartal. Im Kern geht es bei dieser Logik um „Geld verdienen durch Informations- und Wahrnehmungsvorsprung“. Nutzer sind bereit, für die Einsparung von 30 Minuten Aufwand zu bezahlen. Doch das ist ein „Fenster“-Geschäft: Mit der Reife offizieller One-Click-Deploy-Tools wird die reine Installations- und Dienstleistungsdividende schnell schwinden. Zweite Ebene: Verpackung von KI-Experten-Personas: Wenn „Geschichten“ selbst zum teuersten Produkt werden Wenn man noch eine Ebene höher geht, taucht ein wertvolleres Element im OpenClaw-Ökosystem auf: Nicht nur Deployment, sondern das Training und die Feinabstimmung von Agenten. In den Top 30 der TrustMRR-Projekte machen Vorlagen, Skill-Pakete und Konfigurationen 26,4 % des Umsatzes aus. Eines der glaubwürdigsten und am besten belegten Geschäftsbeispiele ist FelixCraft. Anfang 2026 startete der Creator Nat Eliason ein Experiment. Er gab seinem OpenClaw-Bot den Namen „Felix“, investierte 1000 USD Startkapital und ließ ihn eigenständig Geschäfte aufbauen. Innerhalb einer Woche generierte Felix über Stripe etwa 3.500 USD Umsatz. Außerdem veröffentlichte die Krypto-Community Meme-Token für diesen Agenten, die täglich 60 % der Transaktionsgebühren erhielten, was innerhalb einer Woche einen Wert von 100.000 USD an Krypto-Token einbrachte. Als eines der interessantesten Fälle in der Forschung weist Felix einige Besonderheiten auf: Nat Eliason hat diesem KI-Agenten hohe Rechte eingeräumt, sodass er eigenständig Tweets posten, Kommentare weiterleiten und mit der Community interagieren kann. Vor der Produktlancierung wurde viel Arbeit in den Aufbau des Agenten-Frameworks gesteckt, inklusive Memory-Module, Sicherheitseinstellungen und Workflow-Design. Der Gewinn ist für Eliason eher ein Zufall. Im Podcast gab er zu, dass der Hauptumsatz aus der Verpackung seiner Trainings- und Feinabstimmungsprozesse als Produkt stammt. Die Meme-Token-Einnahmen profitieren vor allem von der Story und dem Traffic, den das erzeugt. Bemerkenswert ist, dass das Top-Umsatzprojekt in TrustMRR, Claw Mart (ein Marktplatz für Agenten-Skills), ebenfalls von Felix erstellt wurde. Es hat bisher 71.300 USD Umsatz erzielt. Der Erfolg dieses Projekts basiert vor allem auf der Geschichte, dass Felix als Agent eigenständig Projekte erstellen und automatisieren kann – das ist die stärkste Referenz für dieses Produkt. Felix zeigt eine hochentwickelte Geschäftsstrategie: Die Vergabe einer dauerhaften Identität an den Agenten. Wenn OpenClaw in eine konkrete Marke (Felix), eine verkaufbare Anleitung, wiederverwendbare Skill-Pakete und eine überzeugende Erzählung vom „AI-Unternehmer“ verwandelt wird, entsteht eine neue, virale Personalmarke. Das Kernproblem liegt jedoch nicht bei der KI selbst, sondern bei Nat Eliasons Fähigkeit, Agenten zu trainieren und zu vermarkten. Dritte Ebene: Effizienz-Mythen verkaufen: Mit KI arbeiten und durch „Storytelling“ monetarisieren Unter den verschiedenen Geschäftsmodellen ist das wohl am anerkanntesten: OpenClaw ersetzt menschliche Arbeit, und der eingesparte Aufwand ist der Gewinn. Im Content-Bereich ist das bereits Realität. Entwickler Oliver Henry nennt seinen Agenten „Larry“, der vollständig TikTok verwaltet. Larry ruft automatisch große Modelle auf, um Bilder zu generieren, Titel zu schreiben und Entwürfe hochzuladen. Henry braucht nur noch 60 Sekunden täglich, um Hintergrundmusik auszuwählen und zu posten. Henry berichtet, dass Larry innerhalb von fünf Tagen über 500.000 Aufrufe erzielte und ihm Einnahmen von 588 USD brachte (hauptsächlich durch Empfehlungen in den Videos für zwei Apps). Außerdem generierte Larry durch Meme-Token-Verkäufe 4.000 USD. Interessant ist, dass Henry’s Tweet über diese Geschichte bereits 7,1 Millionen Aufrufe hat – ähnlich wie Felix, bei dem die Story selbst wertvoller ist als das Tool. Der Gründer von猎豹移动, Fu Sheng, baute ein Team namens „30.000“ mit 8 Agenten auf, das den öffentlichen Account von mehreren Posts pro Tag auf eine Tagesfrequenz steigerte, den Rekord von über 1 Million Lesern erreichte und öffentliches Interesse weckte. Der Tweet, der die Millionengrenze erreichte, handelte ebenfalls von der Funktionsweise von Agenten. Das bedeutet: Im Bereich Content-Produktion ist die Qualität der Agenten selbst noch nicht bewiesen, um virale Hits zu landen. Die meisten viralen Inhalte sind Geschichten über das Geldverdienen oder die Effizienzsteigerung durch Agenten. Die größte Diskussion in der Content-Schöpfung dreht sich momentan um „Lachs“ (Lachs-Zucht). Vierte Ebene: Branchen-Deep-Customization: Über die Tool-Inflation hinaus, „Service-Preise“ verdienen Wenn das „Züchten“ nur eine Eintrittsbarriere ist, dann ist die nächste Stufe, „Lachs“ zu einem personalisierten Produkt zu machen, eine andere Geschichte. RoofClaw ist ein typisches Beispiel. TrustMRR zeigt, dass es in den letzten 30 Tagen etwa 49.800 USD Umsatz gemacht hat, insgesamt 1,8 Mio. USD erwirtschaftet hat. Es bietet „maßgeschneiderte“ Lösungen an, z.B. einen „OpenClaw-basierten MacBook Air“, das speziell auf Kundenwünsche angepasst wird. Dabei geht es nicht nur um das Vorinstallieren eines „Lachs“, sondern um die Integration in ein MacBook mit individuell abgestimmtem Training. Diese Art von Service trifft vermutlich den zukünftigen Bedarf: Kunden wollen keinen „fertigen“ Lachs, sondern einen bereits vollständig trainierten, auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Agenten. Dahinter steckt die Nachfrage nach tiefgehenden, maßgeschneiderten Agenten-Services. Kurz gesagt: Es ist absehbar, dass viele Unternehmen künftig auf Agenten setzen werden. Wie diese Agenten trainiert oder „gezüchtet“ werden, wird zu einer unvermeidlichen Kernfrage. Fünfte Ebene: On-Chain-Transaktionen: Der verführerischste Apfel und Traffic-Köder In sozialen Medien sind die Geschichten vom plötzlichen Reichtum durch OpenClaw immer die stärksten. Derzeit ist nur eine auf Chain-Daten überprüfbare Geschichte die des Kontos 0x8dxd auf Polymarket, das als Hochfrequenz-Handelsbot fungiert. Es kursieren viele Posts, die behaupten, OpenClaw habe automatisierte Hochfrequenz-Handelsprogramme entwickelt, doch PANews-Analysen zeigen, dass die Hintermänner dieses Kontos nie solche Inhalte veröffentlicht haben. Die Geschichten von „OpenClaw hat mir eine automatisierte Handelsstrategie gebaut, mit der ich 10.000 USD im Monat verdiene“ sind reine Werbung, meist für automatisierte Trading-Programme. Der Grund, warum dieses Beispiel hier erwähnt wird, ist eine Warnung: Wie bereits bei früheren PANews-Recherchen gezeigt, sind Agenten und Hochfrequenz-Handelsbots völlig unterschiedliche Dinge. Die Menschen werden oft durch die Mystik beider fasziniert und fantasieren darüber. Abschließende Überlegung: Diejenigen, die dir das Geld verdienen, sind die wahren Gewinner, die dauerhaft profitieren Nach der Analyse des gesamten Ökosystems fällt auf, dass eine noch tiefere Erkenntnis besteht: Das Teilen von „Ich habe mit OpenClaw verdient“ auf Social Media ist selbst eine äußerst stabile Geschäftsstrategie. Wenn ein Beitrag wie „Ich verdiene 50.000 USD im Monat mit OpenClaw“ viral geht, wird der Traffic zum Köder. Der Autor leitet die Leser natürlich zu bezahlten Communities, Beratungen oder Produktlinks weiter. „Geld verdienen“ ist die Spitze des Funnels, „Mythen über das Geld“ das stärkste Marketing-Tool. Es entsteht ein perfekter Kreislauf: Erfolgsgeschichten verkaufen — Traffic generieren — Traffic monetarisieren — als Mentor weitere Tipps verkaufen — noch mehr Hebel nutzen. Im Kern entsteht so eine neue Geschäftsstruktur: Unten die Installationen und Infrastruktur, in der Mitte Skill-Pakete und Workflows, oben Branchenlösungen und Beratungen. Wer selbst im Business und Marketing bewandert ist und Traffic hat, kann mit OpenClaw Kosten senken und die Produktivität steigern. Viele teilen, wie sie durch OpenClaw ihre Arbeitsprozesse optimiert haben und viele Funktionen erleichtert wurden. Doch das ist kein Geheimnis zum Reichtum. Das eigentliche „Herdenverhalten“ ist die zentrale Botschaft in dieser Traffic-Geschichte: Wenn du dich durch die Menge kämpfst und an die Spitze kommst, stellst du fest, dass dort nichts ist – nur du wartest auf dich. (PS: Dieser Artikel wurde ohne das Wort „Lachs“ verfasst.)

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare