Gate News Nachrichten, 20. März, hat der Investmentbank-Riese Morgan Stanley bei der US-Börsenaufsicht eine zweite überarbeitete S-1-Datei für einen Bitcoin-ETF eingereicht, was den Weg für die nächste Phase ihres Spot-Bitcoin-ETF-Antrags ebnet. Die Unterlagen zeigen, dass der Fonds an den wichtigsten US-Börsen gelistet werden soll, mit dem Tickersymbol MSBT, und wichtige Details wie die Anfangsemission und Seed-Funding offenlegt.
Laut den Angaben beträgt die Anfangsquote des Bitcoin-Trusts 10.000 Aktien, zusätzlich sollen 50.000 Seed-Anteile ausgegeben werden, was eine Kapitalbeschaffung von etwa 1 Million US-Dollar erwartet lässt. Morgan Stanley gab außerdem bekannt, dass das Unternehmen am 9. März zwei ETF-Anteile für Prüfungszwecke erworben hat. Zudem bestätigt die Datei die Verwahrungs- und Betriebsvereinbarungen: Eine traditionelle Finanzinstitution ist für die Bargeldverwaltung zuständig, während ein Krypto-Dienstleister die Verwahrung der Bitcoin-Assets und das Prime-Brokerage übernimmt.
Diese Überarbeitung zeigt, dass Morgan Stanley bei der Entwicklung des Bitcoin-ETF-Produkts schneller vorankommt. Bei Genehmigung könnte die Bank die erste große US-Bank sein, die direkt einen Spot-Bitcoin-ETF ausgibt. Im Vergleich dazu wurde der gleichzeitige Antrag für einen Solana-Spot-ETF noch nicht aktualisiert, was auf eine höhere Priorität für Bitcoin-Produkte im Genehmigungsprozess hindeutet.
Was die Marktnachfrage betrifft, so sagte Amy Oldenburg, dass Krypto-ETFs sich noch in der Frühphase befinden und derzeit hauptsächlich von selbstständigen Tradern getrieben werden, während die Beteiligung von Beratern bei der Kontoverwaltung relativ gering ist. Daten zeigen, dass etwa 80 % der Transaktionen auf der Plattform aus selbstständigen Investitionen stammen, was darauf hindeutet, dass institutionelle Investitionen noch in der Erkundungsphase sind.
Änderungen im regulatorischen Umfeld werden ebenfalls als bedeutender Treiber gesehen. Mit der zunehmenden Klarheit bei der Definition von Krypto-Assets durch die US-Regulierungsbehörden sinken die Compliance-Hürden für Institutionen. Rachael Lucas erklärte, dass die früher bestehenden „Regulierungsunsicherheiten“, die den Markteintritt von Institutionen behinderten, abnehmen, was zu mehr Kapitalzufluss in Bitcoin-ETFs und verwandte Finanzprodukte führen könnte.
Experten sind der Ansicht, dass der Markt für Bitcoin-ETFs weiter wachsen wird, da traditionelle Finanzinstitute ihre Positionen ausbauen, und dass diese Produkte eine wichtige Brücke zwischen Krypto-Assets und den Mainstream-Kapitalmärkten darstellen könnten.