Silberpreis sackt 46% von Höchststand ab, aber dies könnte der Aufbau für eine starke Umkehrung sein

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Silberpreis bewegte sich diese Woche aggressiv, nachdem Makrodaten die Erwartungen auf den globalen Märkten verschoben hatten, und das Metall verlor schnell an Boden, da Verkäufer die Kontrolle übernahmen. Die Bewegung drückte Silber nahe an $71,50, was einen deutlichen wöchentlichen Rückgang von 16 % markierte und eine dritte aufeinanderfolgende Woche mit Verlusten fortsetzte.

Dieser Rückgang wird noch bedeutender, wenn man ihn vom jüngsten Hoch betrachtet. Silber erreichte im Januar ein Allzeithoch nahe $121, und die aktuelle Bewegung liegt etwa 46 % darunter. Der Preis berührte sogar ein wöchentliches Tief bei etwa $65,51, bevor er sich gegen Ende der Woche leicht stabilisierte.

Mehrere Kräfte traten zusammen, um diese Bewegung zu treiben. Starke US-Erzeugerpreisindex-Daten reduzierten die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen, was den Dollar stärkte. Höhere Realrenditen folgten bald darauf, was zusätzlichen Druck auf zinsslose Anlagen wie Silber ausübte. Auch Bedenken hinsichtlich der industriellen Nachfrage spielten eine Rolle, da Befürchtungen eines langsameren Wirtschaftswachstums Fragen zur Nachfrage aus Solar- und Elektrofahrzeugsektoren aufwarfen.

Sicherer-Hafen-Flüsse bewegten sich trotz geopolitischer Spannungen nicht in Richtung Silber. Stattdessen floss Kapital in den US-Dollar und Staatsanleihen, was den bereits bestehenden Abwärtsdruck im Markt verstärkte.

Historische Silberkorrekturen zeigen, dass tiefe Rückgänge nicht ungewöhnlich sind

Ein Blick auf vergangene Silberzyklen zeigt, dass scharfe Korrekturen Teil des langfristigen Verhaltens des Vermögenswerts sind. Historische Daten verdeutlichen, wie extrem diese Bewegungen werden können, bevor eine Erholung einsetzt.

Der Zyklus von 1980 sah einen Rückgang von $50 auf $5, was einem Verlust von 90 % entspricht und Jahrzehnte für eine vollständige Erholung benötigte. Der Zyklus von 2011 fiel von $49 auf $12, was einer Korrektur von 76 % entspricht und über ein Jahrzehnt dauerte, um wieder an Stärke zu gewinnen. Die Bewegung von 2020 fiel von $29 auf $12, doch die Erholung erfolgte innerhalb von Monaten, da Liquidität die Märkte flutete.

Der aktuelle Zyklus zeigt einen Rückgang von 46 % von $122 auf etwa $64 im Tiefpunkt. Dieser Rückgang erscheint im Vergleich zu früheren Crashs kleiner, was eine wichtige Frage aufwirft: Könnten die Erholungszeiten jetzt kürzer sein?

Strukturelle Nachfrage- und Angebotstrends könnten die Erholung beschleunigen

Crypto Patel wies auf mehrere Faktoren hin, die beeinflussen könnten, wie schnell Silber diesmal wieder anzieht. Ein entscheidender Faktor sind die anhaltenden Angebotsdefizite, die seit fünf Jahren bestehen. Begrenztes Angebot übt Druck aus, sobald die Nachfrage zurückkehrt, insbesondere wenn sich die makroökonomischen Bedingungen zu entspannen beginnen.

Auch die industrielle Nachfrage wächst weiterhin, insbesondere aus den Bereichen Solarenergie und Elektrofahrzeuge. Diese Branchen sind stark auf Silber angewiesen, und langfristiges Wachstum in beiden Bereichen unterstützt die Idee, dass die Nachfrage trotz kurzfristiger Schwäche stark bleiben könnte.

Ein weiterer Faktor ist die Marktinfrastruktur. Börsengehandelte Produkte und verbesserten Zugang zu Rohstoffmärkten ermöglichen es Kapital, schneller zu fließen als in früheren Jahrzehnten. Diese Veränderung kann sowohl Abschläge als auch Erholungen beschleunigen, abhängig von den Marktbedingungen.

Silber gewinnt zudem an Anerkennung als strategischer Rohstoff in den USA, was seiner langfristigen Perspektive eine strategische Dimension verleiht.

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Das aktuelle Kursverhalten lässt Silber an einem wichtigen Scheideweg stehen. Anhaltende Stärke des Dollars und hohe Renditen könnten den Druck auf das Metall aufrechterhalten, insbesondere wenn die Wirtschaftsdaten stark bleiben und eine Verzögerung bei der geldpolitischen Lockerung besteht.

Ein anderer Weg könnte sich eröffnen, wenn sich die makroökonomischen Bedingungen abschwächen und die Erwartungen an Zinssenkungen wieder aufkommen. Dieses Szenario würde wahrscheinlich Edelmetalle stützen und Käufer wieder in den Markt bringen.

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