ZachXBT entlarvt gefälschte Kriegskonten: Nutzung von Iran-Panik zur Bewerbung von Junk-Token

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ZachXBT拆穿假戰爭帳號

Der Blockchain-Ermittler ZachXBT enthüllte am 23. März, dass ein Twitter-Account namens „Rashid bin Saeed“ eine gefälschte Identität ist, die darauf abzielt, durch das Veröffentlichen schockierender kriegsbezogener Inhalte schnell Follower zu gewinnen und das Publikum anschließend in Pump-and-Dump-Operationen bei Kryptowährungen zu lenken.

Dreifache Erkennungsmerkmale gefälschter Konten

ZachXBT deckte auf, dass der Account „Rashid bin Saeed“ mehrere typische Merkmale gefälschter Konten aufweist, die entscheidend sind, um manipulative Konten zu identifizieren:

Ungewöhnlich schnelle Verifizierungsstatus: Das Konto zeigt seinen Standort als USA, wurde aber erst im Februar 2026 verifiziert. Die Verifizierungszeit steht im Widerspruch zur angeblichen „Geschichte“ des Kontos.

Mehrfache Namensänderungen: Seit Januar 2025 hat der Account seinen Namen bereits mehr als dreimal geändert, eine gängige Methode von Betrügerkonten, um der Nachverfolgung zu entgehen.

Ungewöhnlich hohe Follower-Zahl: Trotz der verdächtigen Merkmale hat das Konto 353.000 Follower, was im Verhältnis zur Kontohistorie ungewöhnlich ist.

Gleichzeitig wird ein möglicherweise mit dem Konto verbundenes Telegram-Kanal beworben, der eine Emoji-Token namens Chibification (CHIBI) promotet und mit Beiträgen von Elon Musk verknüpft ist. Laut CoinGecko beträgt die Marktkapitalisierung von CHIBI nur etwa 3,9 Millionen US-Dollar, und der Kurs ist in den letzten 24 Stunden um über 23 % gefallen, was typisch für Preisbewegungen nach Pump-and-Dump-Aktionen ist.

Analyse des Betrugsmechanismus: „Follower aufbauen → Panik erzeugen → Token bewerben“

(Quelle: X)

ZachXBT hat mehrfach ein Muster dokumentiert, das auch bei diesem Fall sehr ähnlich ist. Betrügerkonten sammeln zunächst durch reißerische Inhalte (z. B. geopolitische Bedrohungen, bedeutende Marktereignisse) in kurzer Zeit große Mengen an Zuschauern. Sobald ausreichend Vertrauen und Follower aufgebaut sind, wird das Konto genutzt, um weniger liquide, niedrig kapitalisierte Tokens zu bewerben. Mit dem aufgebauten Vertrauen wird geplant, die Token in großem Stil zu verkaufen, was den Kurs abstürzen lässt und die nachfolgenden Käufer schädigt.

ZachXBT deckte bereits im Juli 2025 einen ähnlichen Fall auf: Eine Untersuchung ergab einen Token-Verkauf im Wert von 11 Millionen US-Dollar, bei dem der Hintermann der Influencer „Crypto Beast“ war. Durch interaktive Marketingstrategien wurde der Preis des ALT-Tokens um 97 % zum Absturz gebracht.

Angstindex 8: Warum extreme Panik das beste Fenster für Betrug ist

Der Crypto-Index für Angst und Gier lag am 23. März bei 8. – der Markt befand sich bereits seit über 34 Tagen in einem Zustand extremer Angst, was die längste Phase seit dem FTX-Crash Ende 2022 ist.

In einem von Angst dominierten Markt verlieren Nutzer die Fähigkeit, wichtige Informationen zu unterscheiden. Schockierende Kriegs- oder Zusammenbruchsmeldungen führen leichter zu Teilen und Diskussionen. Betrügerkonten nutzen diese psychologische Schwäche aus, indem sie falsche Notfallmeldungen schnell verbreiten, um Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Das Vertrauen wird dann genutzt, um Tokens zu bewerben. Geopolitische Spannungen (z. B. Konflikte im Iran, Krise im Hormuz) verstärken die Nachfrage nach „autorisierten Warnkonten“ und erhöhen die Wirksamkeit solcher Manipulationen.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkennt ZachXBT, dass „Rashid bin Saeed“ ein Fake-Account ist?

ZachXBT basiert seine Erkenntnisse auf: dem Verifizierungsdatum (Februar 2026), das nicht mit der behaupteten Historie übereinstimmt; den drei Namensänderungen seit Januar 2025 (eine typische Methode zur Verfolgungsumgehung); und der Verbindung zu einem Telegram-Kanal, der die Pump-and-Dump-Strategie für das CHIBI-Emoji-Token fördert.

Warum fördert extreme Angst im Markt besonders Kryptowährungsbetrug?

In Angstphasen sind Investoren weniger kritisch gegenüber „dringenden Warnungen“. Schockierende Inhalte werden häufiger geteilt, was Betrügerkonten ermöglicht, schnell Follower zu gewinnen. Gleichzeitig suchen viele Nutzer in der Niedergeschlagenheit nach „Rebound-Chancen“, was die Akzeptanz für Token-Promotions erhöht.

Wie kann man während Marktvolatilität ähnliche Betrügerkonten erkennen und vermeiden?

Wesentliche Erkennungsmerkmale sind: die Überprüfung des Verifizierungsdatums und des Follower-Wachstums; die Kontrolle, ob der Account häufig seinen Namen ändert; die Überprüfung der On-Chain-Liquidität und Marktkapitalisierung des beworbenen Tokens; und vor jeder Token-Bewerbung die Konsultation von Berichten von Ermittlern wie ZachXBT.

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