Gate News berichtet, am 24. März wurde von der Krypto-Journalistin Eleanor Terrett bekannt gegeben, dass der neueste Entwurf des US-CLARITY-Gesetzes einen Kompromiss vorsieht, der Plattformen verbietet, „direkt oder indirekt“ Erträge für das Halten von Stablecoins zu bieten oder ähnliche Renditen wie Bankeinlagen anzubieten. Diese Einschränkung gilt für Börsen, Broker und andere Anbieter digitaler Vermögenswerte sowie deren verbundenen Parteien und umfasst jegliche Mechanismen, die wirtschaftlich oder funktional als Zinsen gelten.
Der Entwurf erlaubt belohnungsbasierte Modelle, die auf Nutzerverhalten basieren, wie Treueprogramme, Promotionen oder Abonnements, vorausgesetzt, sie werden nicht als „Zinsen“ eingestuft. Zudem fordert der Entwurf die US-Börsenaufsicht SEC, die Commodity Futures Trading Commission CFTC und das US-Finanzministerium auf, innerhalb eines Jahres gemeinsam eine Definition für konforme Belohnungsformen zu erarbeiten und Regeln gegen Umgehungen zu entwickeln. Berichten zufolge werden Vertreter der Bankenbranche voraussichtlich morgen, am 25. März, den Entwurf prüfen.
Einige Branchenexperten halten den Entwurf für strenger als frühere Versionen, die mit dem Weißen Haus diskutiert wurden, da der Standard der „wirtschaftlichen Äquivalenz“ vage sei und von den Regulierungsbehörden streng ausgelegt werden könnte, was die Gestaltung von Anreizen erschwere. Andere sind jedoch der Ansicht, dass der Entwurf insgesamt den Erwartungen entspricht, da er die Einlagenfunktion bei Stablecoins einschränkt, gleichzeitig aber Anreizmechanismen auf Basis von Transaktionsverhalten beibehält.