Backpack TGE Airdrop Desaster: Nach 3 Jahren Treuhand als „Hexe" eingestuft, Großanleger mobilisieren kollektiv

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Autor: Nancy, PANews

Drei Jahre Begleitung, doch nur eine “Hexenurteil” erhalten.
Am 23. März feierte die lang erwartete Handelsplattform Backpack (背包) endlich den TGE. Inmitten eines tiefen Bärenmarktes brachte Backpack keine Überraschungen, der Eröffnungskurs fiel kontinuierlich, und die derzeitige vollständig zirkulierende Marktkapitalisierung liegt unter 200 Millionen US-Dollar. Was die Community schockierte, war das großflächige Anti-Engagement-Verhalten: Wichtige Community-Mitglieder klagten öffentlich, wurden auf die Hexenliste gesetzt – darunter langjährige Kleininvestoren mit geringem Engagement sowie große Trader, die die Rangliste anführten. Die Regeln wurden nie offengelegt, doch die Entscheidungen wurden einseitig durchgesetzt. Backpack erlebte eine schwere Vertrauenskrise und musste am 24. März eine Beschwerdekanalöffnung im Eiltempo einrichten.
„In guten Zeiten schmierst du an anderen, in schlechten Zeiten schmierst du an den Projektbetreibern.“ Ein treffender Kommentar fasst das Problem zusammen. Nach zwei aufeinanderfolgenden Airdrops von Opinion und Backpack, die viele Community-Mitglieder enttäuschten, wurde de facto das Ende der Engagierten im Bereich eingeläutet, sogar erfahrene Nutzer kündigten ihre Teilnahme.
Auch Influencer bleiben nicht verschont, die chinesische Community ist besonders betroffen.
„Reine Community-Verteilung“ wurde letztlich zu einer groß angelegten Anti-Engagement-Show.
Gestern öffnete Backpack endlich den BP-Token-Auszahlungsprozess. Laut vorheriger Ankündigung werden bei diesem TGE 25 % des Gesamtangebots (etwa 250 Millionen BP) vollständig an die Community verteilt, davon 24 % an Token-Inhaber und 1 % an Mad Lads NFT-Inhaber. Das Team betont, dass außer diesen Token keine Anteile an Team oder Investoren an der initialen Verteilung beteiligt sind.

Doch beim Start des Auszahlungsprozesses traf die Community eine harte Ladung: Viele Nutzer stellten fest, dass ihre Punkte stark reduziert oder sogar auf null gesetzt wurden, sodass sie nur noch symbolische Teilnahmepreise erhielten oder gar nichts. Noch frustrierender ist, dass die meisten dieser Anti-Engagement-Nutzer keine Randkonten sind, sondern langjährige aktive Wallet-Besitzer, Top-Score-User und Mad Lads NFT-Inhaber – also Kernteilnehmer.
Die Wut breitete sich rasch in der Community aus, besonders bei chinesischen Nutzern, die zu den Hauptbetroffenen der Hexenreinigung wurden. Zahlreiche große Investoren und Influencer klagten öffentlich: „40 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen, 100 % Hexenrate“, „über 1,5 Milliarden US-Dollar Volumen, 800+ Stunden Arbeit, über 300.000 US-Dollar Gebühren, Airdrop nur halbiert“, „33.000 Punkte gegen 2000 Token“, „Netzweit-Top-Handelsvolumen, 170.000 Punkte nur 20.000 Token“… Hinter diesen Zahlen stehen echte Investitionen und Zeitaufwand, doch bei der finalen Verteilung wurden sie alle pauschal als Hexen eingestuft und disqualifiziert.
Nicht nur die Einkommensunterschiede, sondern auch die Beiträge wurden negiert. Einige Nutzer pflegten langjährige Kommunikation mit dem Projekt, andere produzierten Inhalte zur Unterstützung, wieder andere engagierten sich aktiv bei Community-Wachstum und Ecosystem-Erweiterung. Doch all diese Beiträge wurden bei der Verteilung ignoriert oder gelöscht.
Noch kontroverser ist die kollektive Sanktion: Community-Leiter, die für Wachstum und Akquise verantwortlich sind, wurden nicht nur selbst ausgeschlossen, sondern auch ihre eingeladenen echten Nutzer betroffen. Dieses Bestrafungssystem macht die ursprünglich auf soziale Viralität setzende Wachstumsstrategie zu einer Risikoquelle.
Zudem führte der schnelle Kursverfall des BP-Tokens nach dem Börsengang zu weiteren Verlusten und verstärkte die negative Marktstimmung.

Alle Streitpunkte drehen sich um die Intransparenz der Backpack-Regeln.
Die Kriterien für die Hexenentscheidung wurden nie öffentlich gemacht, stattdessen wurden die Risikokontrollmechanismen ständig verschärft. Vor dem TGE forderte Backpack alle Konten, die an Punkteaktivitäten teilnahmen, zur KYC-Verifizierung auf und führte eine groß angelegte Überprüfung durch, um „die Umgebung zu säubern und echte Nutzer zu belohnen“. Dabei wurden über 50 Millionen Punkte, die angeblich von nicht-echten Aktivitäten stammten, identifiziert und zurückgezogen. Für Nutzer bleibt unklar, was genau als „nicht-echtes Verhalten“ gilt, welche Kriterien angewandt werden und wo die Grenzen liegen.
Können die Rückgabe der Punkte und die Token-Kompensationen das Vertrauen wiederherstellen?
Unter Druck der öffentlichen Meinung reagierte Backpack mit einer „Notfallmaßnahme“.
Claire, Mitglied des Backpack-Teams, twitterte, dass das chinesische Team bereits in der Nacht intensive Diskussionen mit dem europäischen und amerikanischen Team geführt habe. Das chinesische Team wolle die Interessen der unterstützenden Nutzer nicht beeinträchtigen und habe mit den Verantwortlichen für die Anti-Hexen-Entscheidungen tiefgehende Gespräche geführt.
Als erfahrener Compliance-Experte erklärte Claire, dass im Rahmen der Anti-Hexen-Strategie „Einzelpersonen mit einzelnen Konten“ die absolute Grenze seien. Unter dieser Maßgabe seien mehr chinesische Nutzer betroffen, was auf unterschiedliche Nutzungsgewohnheiten zurückzuführen sei. Europäische und US-amerikanische Nutzer seien aufgrund ihrer strengen Regelbefolgung und Sensibilität gegenüber KYC-Infos weniger betroffen. Für die weitere Behandlung plant Backpack-Gründer Armani Ferrante, sofort einen Beschwerdeprozess zu eröffnen und klare Regeln aufzustellen, um die Nutzerinteressen bestmöglich zu schützen.
Kurz darauf kündigte das chinesische Backpack-Konto die Einrichtung eines manuellen Beschwerdekanals an, bei dem Nutzer Unterlagen zur Überprüfung einreichen können. Es wurde außerdem angekündigt, dass bei Konten, die auf derselben Gerätebasis drei oder weniger sind und als Hexen eingestuft werden, nach manueller Überprüfung mindestens 50 % der Punkte zurückerstattet werden. Zudem plant das Team, in den kommenden Tagen eine Rückkaufaktion im Sekundärmarkt durchzuführen, um betroffene Nutzer gezielt zu entschädigen.
Doch für engagierte Nutzer sind diese Maßnahmen nur eine Teillösung; das Vertrauen ist schwer wiederherzustellen, sobald es zerbrochen ist.
Lock-up für ein Jahr gegen Aktien? Backpack setzt auf den Listing-Story
Historisch gesehen neigen viele Krypto-Projekte nach der Token-Emission dazu, zunächst hoch zu starten und dann langsam zu fallen, bis sie schließlich in Stille versinken. Im Bärenmarkt hat Backpack vor dem Token-Launch auf eine Listing-Story gesetzt, um das Marktvertrauen zu stärken.
Im Februar äußerte CEO Armani Ferrante, dass das Unternehmen bei der Token-Ökonomie eine Kernregel befolge: den Ausschluss interner Insider vom Verkauf an Kleinanleger. Bevor das Produkt „Geschwindigkeit“ erreiche, dürften Gründer, Top-Manager, Mitarbeiter oder Risikokapitalgeber kein Vermögen durch Token verdienen. Für Backpack sei das Ziel klar: Das Unternehmen plane einen Börsengang in den USA.
Das bedeutet, dass der Token-Wert neu an das Unternehmensgesamtbild gekoppelt wird. Laut Axios-Bericht verhandelt Backpack derzeit eine neue Finanzierungsrunde mit einer Pre-Money-Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar, um 50 Millionen US-Dollar zu beschaffen.
Beim Token-Unlock zeigt Backpack „Glaubwürdigkeit“: 37,5 % der Token werden vor dem IPO schrittweise freigegeben, die restlichen 37,5 % verbleiben im Tresor des Unternehmens und sind mindestens ein Jahr nach dem IPO gesperrt. Das Team hält nur Unternehmensanteile, keine Token.
Zudem kündigte Backpack an, 20 % der Anteile für Nutzer bereitzustellen, die mindestens ein Jahr BP-Token staken, um diese im festen Verhältnis in Unternehmensanteile umzutauschen. Kürzlich wurde auch eine On-Chain-IPO-Token-Zuteilung eingeführt, bei der Nutzer direkt Anteile über die Plattform erhalten können, inklusive Wartelisten.
Details zum Token-zu-Aktien-Tausch sind jedoch noch unklar, etwa die Form des Tauschs, Rechte und Zeitplan. Das sorgt bei der Community für Sorgen, dass hier eine neue PUA-Welle droht: Nutzer werden zunächst gesperrt, um später die Versprechen zu erfüllen, und durch den Tausch in Unternehmensanteile mehr Überlebenszeit für das Projekt gewonnen werden soll.
Armani Ferrante erwähnte auch, dass der Börsengang möglicherweise sehr bald kommt, aber auch sein könnte, dass es noch länger dauert oder sogar unmöglich ist. Dennoch werde er und sein Team alles daran setzen.

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