Swan Bitcoin deckt Tether-Mining-Putsch auf und beantragt die Vorladung des US-Handelsministers

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Swan Bitcoin申請傳喚商務部長

Swan Bitcoin am 26. März gemäß Abschnitt 28 U.S. Code § 1782 beim Bundesgericht im Southern District of New York einen Antrag eingereicht, um Cantor Fitzgerald und dessen ehemaligen CEO, US-Handelsminister Howard Lutnick, zu laden. Der Antrag auf Vorladung zielt darauf ab, die ausländische Klage gegen 2040 Energy zu unterstützen, die von Tether ernannten Direktoren betrifft.

Hintergrund des Bruchs der Zusammenarbeit: Swan beschuldigt Tether, eine vorsätzliche „Bergwerks-Putsch“ zu inszenieren

Swan Bitcoin und Tether gründeten zuvor gemeinsam 2040 Energy, mit klarer Arbeitsteilung: Tether stellt die Finanzierung bereit, Swan ist für den Betrieb verantwortlich. Doch laut Dokumenten, die Swan beim Gericht eingereicht hat, zerbrach diese Partnerschaft Mitte 2024 auf äußerst dramatische Weise.

Swan behauptet, auf den Servern des Unternehmens habe man Planungsnotizen des damaligen CIO Raphael Zagury gefunden, die eine groß angelegte koordinierte Rücktrittsaktion unter legalem Schutz von Tether detailliert dokumentieren. In Zagurys Archivnotiz steht: „Es muss anfangen zu regnen und die Hölle losbrechen.“

Am 8. August 2024 traten 13 Mitarbeiter von Swan innerhalb weniger Stunden kollektiv zurück, während gleichzeitig Tausende vertraulicher Dokumente heruntergeladen wurden. Innerhalb weniger Tage ersetzte Tether Swan durch Proton Management als Betreiber, wobei die Proton-Mitarbeiter genau jene waren, die gekündigt hatten. Bis Dezember 2024 genehmigte der von Tether ernannte Vorstand eine Transaktion mit verbundenen Parteien, bei der die Mining-Assets von 2040 Energy zu einem von Swan als deutlich unter dem tatsächlichen Wert eingeschätzten Preis an eine Tochtergesellschaft von Tether verkauft wurden.

Kontext der Vorwürfe gegen Lutnick und Cantor Fitzgerald

Swan Bitcoin指控 (Quelle: Scribd)

Die im Swan-Dokument dargestellten Vorwürfe gegen Cantor Fitzgerald und Lutnick basieren auf einer sich überschneidenden zeitlichen Abfolge:

Wochen vor dem kollektiven Rücktritt: Tether-Vorsitzender Devasini stellt Swan-CEO Klippsten Lutnick vor, der damals noch Privatperson war, angeblich im Rahmen einer Diskussion über Swan’s IPO-Plan

Vertrauliche Daten teilen: Swan übermittelt anschließend Cantor Fitzgerald vertrauliche Bergwerksdaten und IPO-Informationen

Nach dem Rücktritt Kontaktabbruch: Nach dem kollektiven Rücktritt beendet Cantor ohne Erklärung die Zusammenarbeit mit Swan

Cantor wird Tethers Investmentbank: Unter anderem als Platzierungsagent für Tether bei der Investition in Rumble sowie bei der Bereitstellung von SPAC-Tools für Twenty One Capital ($XXI, mittlerweile an der NYSE gelistet), eine Bitcoin-Reservenfirma

Zagury und Lyons treten bei Twenty One Capital auf: Beide sind nun von Tether ernannte Direktoren bei Twenty One Capital; Jack Mallers ist CEO

Das Swan-Dokument enthält außerdem Gesprächsnotizen zwischen Klippsten und Devasini, wobei letzterer angeblich Klippsten mitteilte, Lutnick habe behauptet, er arbeite seit langem vollzeitig für Tether und habe versucht, alle Stablecoin-Gesetze im Kongress zu blockieren. Ein öffentliches UCC-Dokument vom Oktober 2025 zeigt, dass Tether als Sicherungsvertreter für die Vermögenswerte des Dynasty Trust A (Lutnicks Familientrust, der die Mehrheitsbeteiligung an Cantor hält) fungiert. Bloomberg berichtete zudem, dass dieser Trust eine nicht öffentlich bekannte Summe von Tether geliehen habe, um beim Verkauf von Anteilen durch Lutnick im Einklang mit Bundesethikregeln Rückkäufe zu tätigen.

Häufig gestellte Fragen

Auf welcher rechtlichen Grundlage beantragt Swan die Vorladung?

Swan beantragt nach Abschnitt 28 U.S. Code § 1782 beim Bundesgericht im Southern District of New York. Dieser Abschnitt erlaubt es Parteien, Beweismittel für ausländische Verfahren in den USA zu beschaffen. Swan nutzt diesen Antrag, um Beweismittel für die ausländische Klage gegen 2040 Energy zu sichern.

Was wird Lutnick in diesem Fall konkret vorgeworfen?

Die Vorwürfe in Swan-Dokumenten umfassen drei Ebenen: Devasini behauptet, Lutnick habe vollzeitig für Tether gearbeitet und versucht, Stablecoin-Gesetze zu blockieren; die zeitliche Abfolge der kollektiven Rücktritte und der Interaktionen zwischen Cantor Fitzgerald, Swan und Tether; sowie die Beziehung zwischen Lutnicks Family Trust und Tether im Rahmen der UCC-Sicherheiten. Lutnick hat bisher keine öffentliche Stellungnahme zu dem Vorladungsantrag abgegeben.

Welche Auswirkungen hätte eine Genehmigung des Antrags?

Bei Genehmigung durch das Gericht könnte Swan Zugriff auf die Kommunikation zwischen Cantor Fitzgerald, Tether und verbundenen Unternehmen erhalten. Dies könnte neue Einblicke in die finanziellen Beziehungen hinter dem Fall liefern und den Verlauf der ausländischen Klage gegen Tether beeinflussen.

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