Ripple arbeitet mit der ehemaligen Western Union-Abteilung Convera zusammen und ermöglicht über eine Stablecoin-Brücke grenzüberschreitende Zahlungen mit 140 Währungen.

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Ripple與Convera合作

Ripple Labs und das Fintech-Unternehmen Convera gaben am 31. März eine Zusammenarbeit bekannt, um mit Stablecoins und Blockchain-Infrastruktur die globalen Zahlungsfähigkeiten zu verbessern. Diese Kooperation nutzt das „Stablecoin Sandwich“-Modell: Die Zahlung wird mit Fiatgeld abgewickelt, während zwischen den Schritten über Stablecoins eine Blockchain-Bridge-gestützte Abrechnung erfolgt. So erhalten Unternehmen Effizienzvorteile bei grenzüberschreitenden Zahlungen, ohne dass sie digitale Vermögenswerte direkt halten müssen.

Stablecoin-Sandwich: Fiat rein und raus, Stablecoins als Bridge

Das „Stablecoin Sandwich“ ist die zentrale technische Architektur dieser Zusammenarbeit. Das Design folgt einem Logikprinzip: Der Absender startet mit heimischer Fiatwährung, der Empfänger erhält die Zielwährung als Fiat. Die Clearing- und Abrechnungsphase erfolgt über den Ripple-Stablecoin RLUSD auf der Blockchain. Für Geschäftskunden unterscheidet sich der gesamte Prozess in der Bedienoberfläche nicht von traditionellen Zahlungen.

Ripple-Produkt-Vizepräsident Aaron Slettehaugh erläuterte diese Markteinsicht: „Unternehmen suchen zunehmend nach schnelleren und flexibleren Möglichkeiten, um Geld weltweit zu verlagern, ohne direkt die Komplexität digitaler Vermögenswerte tragen zu müssen.“

Diese „Sandwich“-Architektur bietet mehrere zentrale Vorteile:

Abrechnung beschleunigt: Die Abrechnungsgeschwindigkeit der Blockchain-Zwischenschicht ist in der Regel deutlich schneller als traditionelle SWIFT-Überweisungen

Kosten senken: Durch den Wegfall einiger Zwischenschritte werden die Reibungskosten mehrstufiger Umtauschprozesse reduziert

Nahtlose Einbindung: Geschäftskunden müssen kein Krypto-Wallet einrichten; Fiat-Ein- und -Ausgänge bleiben als vertraute Geschäftsprozesse bestehen

Compliance-kompatibel: Geregulierte Stablecoins (RLUSD) arbeiten innerhalb eines identifizierbaren regulatorischen Rahmens und erfüllen damit die Compliance-Anforderungen von Unternehmen

Convera: Globale Reichweite und Transformation aus dem früheren Western-Union-B2B-Bereich

Convera agierte nach der 2021 erfolgten Ausgliederung aus Western Union als eigenständiges Unternehmen. Die Übernahme wurde mit einer Transaktionsbewertung von 910 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Hauptsächlich betreut Convera Unternehmens- und institutionelle Kunden, die mehrwährungsfähige grenzüberschreitende Zahlungen benötigen. Das globale Netzwerk umfasst rund 200 Länder und Regionen sowie über 140 Währungen.

Converas CEO Patrick Gauthier erklärte in einer Stellungnahme: „Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Währungen wie Kryptowährungen und Stablecoins hört Convera Kundenbedürfnissen stets mit einer vorsichtigen Haltung zu. Ripple ist ein führendes Unternehmen im Krypto-Bereich, und das passt perfekt zu Converas Philosophie.“

Gauthier war zuvor verantwortlich für den Amazon-Zahlungsbereich; sein Hintergrund im Technologie-Stack zeigt, dass Convera aktiv Führungskräfte mit digitalem Zahlungs-Fokus einführt, um die Geschäftstransformation auf Krypto-Infrastruktur voranzutreiben.

Ripples globaler Expansionsrhythmus: MAS-Pilot und fortlaufende Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit Convera ist der jüngste Schritt von Ripple in Richtung globaler Netzwerkerweiterung. Nur eine Woche vor der Bekanntgabe der Kooperation war Ripple dem BLOOM-Programm der Singapore Monetary Authority (MAS) beigetreten. Dabei werden programmierbare grenzüberschreitende Handelsabrechnungen mit XRP Ledger und dem Stablecoin RLUSD getestet.

Ripple integriert aktuell seine beiden Kernproduktlinien: XRP Ledger als zugrunde liegende Blockchain-Infrastruktur für Zahlungsabwicklungen und RLUSD als regulierten Stablecoin, der an den US-Dollar gekoppelt ist. Diese werden in die Lösungen immer mehr klassischer Finanzinstitute eingebunden. Über das Unternehmensnetzwerk von Convera mit 140 Währungen und Abdeckung in 200 Märkten kann Ripple RLUSD zudem schnell in reale Anwendungsfälle ausweiten, ohne für jeden Markt einzeln Liquidität aufbauen zu müssen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert das „Stablecoin Sandwich“ konkret?

Die Zahlung beginnt mit der heimischen Fiatwährung des Absenders. Auf der Blockchain werden die Zwischen-Clearing- und -Abrechnungsprozesse über Stablecoins wie RLUSD durchgeführt. Abschließend erfolgt die Auslieferung der Fiatwährung im Zielland bzw. in der Zielregion an den Empfänger. Geschäftskunden müssen digitale Vermögenswerte weder direkt halten noch verwalten; sie erhalten dennoch die Geschwindigkeit- und Kostenvorteile, die die Blockchain-Technologie bietet.

Welche historischen Verbindungen bestehen zwischen Convera und Western Union?

Der Vorgänger von Convera war Western Union Business Solutions. Dabei handelte es sich um den B2B-Bereich für grenzüberschreitende Zahlungen von Western Union. Nach der 2021 erfolgten Übernahme durch Private Equity für 910 Mio. US-Dollar wurde das Unternehmen eigenständig betrieben. Der aktuelle CEO Patrick Gauthier war zuvor verantwortlich für den Amazon-Zahlungsbereich.

Welche weiteren globalen Platzierungs- bzw. Ausbaumaßnahmen von Ripple sind zuletzt besonders beachtenswert?

Nur eine Woche vor der Bekanntgabe der Convera-Zusammenarbeit teilte Ripple mit, dem BLOOM-Programm der Singapore Monetary Authority (MAS) beizutreten. Dabei werden programmierbare grenzüberschreitende Handelsabrechnungen mit XRP Ledger und RLUSD getestet. Diese Serie von Kooperationen zeigt, dass Ripple RLUSD aktiv erweitert, indem es über institutionelle Partnerschaften und regulatorische Piloten das Einsatzspektrum von RLUSD im globalen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ausbaut.

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