Der Bitcoin-Hashrate im Iran ist um 77% eingebrochen, während geopolitische Konflikte die Mining-Branche durcheinanderbringen

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Gate News Nachrichten: Der Bitcoin-Mining-Sektor in Iran wurde schwer getroffen. Laut den neuesten Daten ist die Rechenleistung des Landes innerhalb eines Quartals um 77% eingebrochen. Der Verlust liegt bei etwa 7 EH/s; aktuell ist die gesamte Rechenleistung auf 2 EH/s gesunken. Obwohl das globale Bitcoin-Netzwerk weiterhin stabil bleibt und die gesamte Rechenleistung sich weiterhin in der Nähe von 1000 EH/s befindet, hat diese Entwicklung für lokale Miner im Iran große Auswirkungen.

Der Rückgang der Rechenleistung ist vor allem auf geopolitische Konflikte zurückzuführen. Die Spannungen zwischen Iran, den USA und Israel haben die Stromversorgung und die Mining-Operationen gestört. Bitcoin-Mining ist in hohem Maße von einer stabilen Stromversorgung abhängig; selbst eine geringfügige Unterbrechung kann dazu führen, dass Mining-Equipment offline geht. Zuvor war der Iran ein bedeutendes Mining-Zentrum; die Rechenleistung lag damals bei fast 9 EH/s. Da die Energie jedoch vorrangig für den Lebensunterhalt der Bevölkerung und für Infrastruktur genutzt wird, hat sich das Mining-Geschehen rasch verlangsamt.

Die Auswirkungen beschränken sich weiterhin auf den Iran selbst. In den benachbarten Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman bleibt der Mining-Betrieb normal; die globale Rechenleistung ist nur leicht gesunken, von etwa 1.066 EH/s im ersten Quartal auf 1.004 EH/s im zweiten Quartal. Das zeigt, dass die Dezentralisierungseigenschaften des Bitcoin-Netzwerks weiter zunehmen: Selbst wenn die Rechenleistung eines einzelnen Landes stark einbricht, kann dies die Stabilität des gesamten Netzwerks nicht erschüttern.

Derzeit konzentriert sich das Bitcoin-Mining auf wenige Länder. Die USA machen etwa 37% der globalen Rechenleistung aus, Russland etwa 17%, China etwa 12%; zusammen kontrollieren die drei Länder rund 65% der Rechenleistung. Gleichzeitig ziehen Länder wie Paraguay und Kirgisistan, in denen die Energiekosten niedrig sind und die Infrastruktur gut ausgebaut ist, mehr Miner an. Die Dezentralisierung dürfte daher schrittweise weiter steigen.

Analysten weisen darauf hin, dass der massive Rechenleistungsabfall im Iran die Empfindlichkeit der Mining-Branche gegenüber Krieg, Politik und Energieveränderungen unterstreicht, gleichzeitig aber zeigt, dass das Bitcoin-Netzwerk über eine starke Widerstandsfähigkeit verfügt. Wenn Miner in stabilere Regionen abwandern, könnten Länder mit niedrigen Energiekosten und klaren politischen Rahmenbedingungen profitieren. Insgesamt gilt: Selbst wenn die Rechenleistung eines Landes um 77% sinkt, kann das globale Bitcoin-Netzwerk weiterlaufen—was auf eine ausgereifte und robuste Entwicklung hindeutet.

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