Dieser Artikel fasst die Kryptowährungsnachrichten vom 04.01.2026 zusammen und behandelt die neuesten Entwicklungen bei Bitcoin, Ethereum-Upgrade, Dogecoin-Trends, Echtzeit-Kryptowährungspreise und Prognosen. Die heutigen Web3-Highlights umfassen:
Laut On-Chain-Analyst Yuren hat der Rolling-Trader James Wynn, der vor einem halben Jahr auf Hyperliquid 100 Millionen USD (inklusive 87 Millionen USD Gewinn + 21,77 Millionen USD Kapital) verloren hat, in den letzten Tagen PEPE long positioniert und den Gewinn von 10.000 USD auf 500.000 USD ausgebaut.
Er begann am 27. Dezember mit 10.000 USD, PEPE long zu halten, das ab 1. Januar um 64 % stieg. Durch kontinuierliches Rebalancing erhöhte er seine Position, aktuell mit einem Gewinn von 48.000 USD.
Nach einem erheblichen Gewinn bei PEPE eröffnete er vor 2 Stunden zusätzlich eine Long-Position bei BTC.
2, Ethereum-Preisnachrichten: ETH hält die 3100 USD-Marke, nächstes Ziel könnte bei 3300 USD liegen
Der Ethereum-Preis hat sich kürzlich wieder über 3100 USD stabilisiert und signalisiert eine deutliche technische Erholung. Nach einer Phase der Konsolidierung wird der Durchbruch von ETH im Markt als wichtiger Wendepunkt für eine kurzfristige Trendstärke gesehen, was viele Trader dazu veranlasst, das Aufwärtspotenzial und das Risiko-Rendite-Verhältnis neu zu bewerten.
Aus Preisstruktursicht ist der Durchbruch kein einseitiger Anstieg, sondern eine schrittweise Bewegung nach Abschluss der Konsolidierung. Derzeit schwankt ETH um die 3100 USD, das 24-Stunden-Handelsvolumen liegt bei über 17 Milliarden USD, was auf eine weiterhin aktive Marktteilnahme hindeutet, aber keine extremen Volumenschübe zeigt. Dieses „milde Mengen-Preis-Verhältnis“ deutet meist auf eine Bestätigungsphase hin.
Der Fokus liegt auf dem Bereich zwischen 3020 USD und 3050 USD. Dieser Bereich war zuvor ein klarer Widerstand, der nach dem Durchbruch in eine wichtige Unterstützung umgewandelt wurde. Wenn ETH bei einem Rücktest diese Zone halten kann, gilt das als Zeichen für eine gesunde Bullenstruktur und legt die Basis für weitere Aufwärtsbewegungen. Solche „Durchbruch – Rücksetzer – erneuter Anstieg“-Muster sind in der ETH-Geschichte häufig zu beobachten.
Technisch gesehen ist der 4-Stunden-Range-Durchbruch bereits vollzogen, kurzfristige Korrekturen werden eher als normale technische Anpassungen denn als Trendwende interpretiert. Mit Fibonacci-Extensions gerechnet, könnten die Zielbereiche bei 3250 USD bis 3300 USD liegen, vorausgesetzt, die Unterstützung hält.
Die Marktstimmung ist derzeit insgesamt vorsichtig optimistisch. Einerseits verbessert sich die ETH/BTC-Entwicklung, was ETH Rückenwind gibt; andererseits ist die Liquidität am Wochenende gering, das Volumen noch nicht deutlich gewachsen, was kurzfristige Schwankungsrisiken offenlässt. Viele Trader warten auf Bestätigungen durch Rücksetzer, anstatt direkt nach dem Durchbruch zu kaufen.
Insgesamt ist die Stabilisierung über 3100 USD ein bedeutendes Signal. Kurzfristig sind die 3020–3050 USD eine entscheidende Supportlinie. Bei nachhaltigem Halt in diesem Bereich könnte ETH auf 3300 USD steigen, andernfalls könnte es zu längeren Seitwärtsphasen kommen. Für Investoren, die auf ETH-Prognosen, technische Analysen oder mittelfristige Trends achten, ist die Entwicklung dieses Supportbereichs besonders relevant.
Delphi Digital gab auf X bekannt, dass Solana an einem bedeutenden Upgrade namens Alpenglow arbeitet. Dieses Upgrade ist eine radikale Umgestaltung des Konsensmechanismus, um durch Ersatz von Tower BFT und Proof of History (PoH) eine subsekundengenaue Finalität zu erreichen.
Alpenglow führt zwei neue Protokollkomponenten ein: Votor und Rotor. Votor ersetzt die inkrementellen Abstimmungsrunden von Tower BFT mit einem leichten Abstimmungsaggregationsmodell. Validatoren können vor der endgültigen Bestätigung offline Stimmen zusammenfassen, sodass Blöcke innerhalb von 1 bis 2 Bestätigungsrunden finalisiert werden. Diese Verbesserung reduziert die theoretische Finalitätsverzögerung auf 100 bis 150 Millisekunden, etwa 100-mal schneller als die ursprünglichen 12,8 Sekunden.
Votor erreicht die Finalisierung durch zwei parallele Pfade: Bei Unterstützung von über 80 % des Staking-Gewichts in der ersten Runde erfolgt eine schnelle Bestätigung, die sofort wirksam wird; bei 60–80 % Unterstützung wird eine langsame Bestätigung ausgelöst, die in der zweiten Runde mit über 60 % Unterstützung finalisiert wird.
Rotor überarbeitet die Verbreitungsschicht von Solana. Das bisherige Turbine-Netzwerk, das auf variablen Latenzen und Multi-Hop-Relais basiert, wird durch einen stakgebundenen Relay-Pfad ersetzt, der die Bandbreiteneffizienz priorisiert. Validatoren mit hohem Stake und zuverlässiger Bandbreite werden zu Kern-Relaispunkten.
Simulationen zeigen, dass bei typischen Bandbreiten die Blockverbreitung innerhalb von 18 Millisekunden erfolgen kann. Das Upgrade soll schrittweise umgesetzt werden, die erste Implementierung ist für Anfang bis Mitte 2026 geplant.
Seit Ende Dezember 2025 schwankt der Bitcoin-Preis zwischen 85.000 USD und 90.000 USD. Anfang Oktober erreichte BTC ein temporäres Hoch bei etwa 126.000 USD, fiel aber aufgrund globaler Finanzunsicherheiten, geringerer institutioneller Aktivität zum Jahresende und steuerbedingter Verkäufe unter Druck. Gleichzeitig verlangsamt sich der Zufluss bei physischen Bitcoin-ETFs, was die Marktstimmung vorsichtig macht.
Seit Januar 2026 zeigt sich jedoch eine Erholung. Daten belegen, dass die ETF-Nettozuflüsse zu Jahresbeginn bei ca. 335 Mio. USD liegen, was auf eine wieder steigende Risikobereitschaft bei Institutionen und Langfristanlegern hindeutet. Vor diesem Hintergrund bekräftigte Tom Lee von Fundstrat seine langfristig optimistische Prognose und sieht einen möglichen Bitcoin-Preis von 180.000 USD in den kommenden Zyklen.
Lee argumentiert, dass die Aufwärtsentwicklung von BTC auf einer reifen Marktstruktur, zunehmender institutioneller Beteiligung und klarer Regulierung basiert. Er sieht die Verbreitung von Bitcoin-ETFs als entscheidend für eine Transformation von spekulativen Hochvolatilitäts-Assets zu einem etablierten Anlageinstrument. Daten zeigen, dass der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock Ende 2025 Nettozuflüsse von 24,7 Milliarden USD verzeichnete, während der US-Spot-Bitcoin-ETF im Gesamtjahr ca. 31,77 Milliarden USD an Zuflüssen aufweist, was den institutionellen Zugang erleichtert.
On-Chain-Daten deuten ebenfalls auf eine Veränderung im Verhalten der langfristigen HODLer hin. Kürzliche Beobachtungen zeigen, dass einige Adressen, die zuvor abgestoßen hatten, wieder aufgestockt haben, mit einem Nettozuwachs von über 10.700 BTC pro Tag, was den Verkaufsdruck mindert und die Preisstütze stärkt. Zudem erhöhen Firmen wie Strategy ihre Bitcoin-Bestände, was die Nachfrage auch bei Rücksetzern stabil hält.
Für die Zukunft konzentrieren sich Analysten auf die Schlüsselunterstützung bei etwa 85.000 USD. Ein nachhaltiges Überschreiten von 90.000 USD könnte eine neue Aufwärtsbewegung bestätigen. Faktoren wie die Geldpolitik der Fed, makroökonomische Liquidität und die Korrelation zwischen Bitcoin und US-Aktien bleiben entscheidend. Unter der Annahme einer Nachfrageerholung und verbesserten Kapitalstruktur wird das Ziel von 180.000 USD zunehmend zum Marktgespräch.
Nach US-Luftangriffen auf Venezuela befürchteten Marktteilnehmer geopolitische Risiken, die den Kryptomarkt belasten könnten. Mehrere Analysten sind jedoch der Ansicht, dass ein großflächiger Rücksetzer bei Bitcoin kurzfristig unwahrscheinlich ist. Trotz historischer Volatilität bei geopolitischen Ereignissen zeigt die aktuelle Marktstruktur und Stimmung eine zunehmende Widerstandsfähigkeit.
MN Trading Capital-Gründer Michael van de Poppe erklärte auf Social Media, dass der Angriff keine dramatischen Kurseinbrüche bei BTC auslösen werde. Er betonte, dass es sich um eine „geplante, organisierte Attacke“ handele, die nur kurz andauere und bereits beendet sei. Solche Ereignisse, die vom Markt schnell verarbeitet werden, seien selten Auslöser für tiefgreifende Korrekturen.
Marktdaten zeigen eine relative Zurückhaltung bei Reaktionen auf die Nachricht. Laut CoinMarketCap stieg BTC in den letzten 24 Stunden um ca. 1,66 %, kehrte über die 90.000 USD-Marke zurück und erreichte ein Hoch bei 91.290 USD. Das zeigt eine robuste Kaufkraft. CoinGlass meldet, dass innerhalb eines Tages etwa 60 Mio. USD an Leverage-Liquidationen bei BTC stattfanden, davon über 55 Mio. USD Short-Positionen, was auf eine deutliche Short-Pressung hindeutet.
Historisch kam es bei geopolitischen Spannungen zu kurzfristigen Rücksetzern. Beispielsweise während der Eskalation im Iran-Israel-Konflikt und bei russisch-ukrainischen Konflikten fiel BTC mehrfach schnell zurück. Nach einer Explosion in Teheran im Juni 2025 sank der Kurs innerhalb von 90 Minuten um fast 3 %. Im Vergleich zu damals hat BTC jedoch mehrfach bewiesen, dass es in Hochpreisregionen eine stärkere Preisstabilität aufweist.
Andere Analysten teilen diese Einschätzung. Tyler Hill sagte, dass bei erwarteter Eskalation Risiken bei Asset-Klassen meist zu Verkäufen führen, diesmal aber keine vergleichbare Reaktion zu beobachten sei, was als Zeichen für Marktstärke gewertet werden könne. Shagun Magan ergänzte, dass Bitcoin trotz „geopolitischer Rauschen“ stabil bleibe, was das Vertrauen in die Fähigkeit stärkt, über 90.000 USD zu bleiben.
Insgesamt ist die kurzfristige Auswirkung des US-Luftangriffs auf Venezuela auf den Bitcoin-Preis eher eine Stimmungsstörung. Solange keine weiteren systemischen Risiken entstehen, ist eine größere Korrektur unwahrscheinlich, und die 90.000 USD bleiben eine zentrale Unterstützung im Kampf zwischen Bullen und Bären.
Der Bitcoin-Preis (BTC) hat erstmals seit Mitte Dezember 2025 die 90.000 USD-Marke überschritten und sorgt für breite Marktaufmerksamkeit. Einer der Haupttreiber ist, dass der Zufluss bei US-Spot-Bitcoin-ETFs nach zwei Wochen Abfluss wieder bei ca. 459 Mio. USD lag und damit die Stimmung stützt.
Betrachtet man die Kapitalstruktur, sind vor allem Top-Institutional-Produkte die treibende Kraft. Der iShares Bitcoin Trust und der Fidelity Bitcoin ETF verzeichneten jeweils Zuflüsse im Milliardenbereich, was das Vertrauen institutioneller Investoren in kurzfristige Aussichten stärkt. Der kontinuierliche Kauf bei Spot-ETFs beeinflusst Angebot und Nachfrage bei BTC maßgeblich und ist ein wichtiger Faktor für die Stabilisierung über 90.000 USD.
Makroökonomisch unterstützen ebenfalls positive Entwicklungen. Die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen ist von Hochs zurückgekommen, der USD/JPY-Kurs schwächt sich ab, was Sorgen um eine Überhitzung des Yen-Refinanzierungsgeschäfts mindert. In einem Umfeld verbesserter globaler Liquidität fließt Kapital in risikoreiche Assets, darunter Bitcoin. Zudem bleiben die Erwartungen auf eine Zinssenkung der Fed im März bestehen, was die Risikobereitschaft erhöht.
Regulatorisch gibt es ebenfalls positive Signale. Die US-Gesetzgeber treiben die Gesetzgebung für die Krypto-Märkte voran, was die Erwartungen an eine Regulierung und den langfristigen Markteintritt institutioneller Akteure erhöht. Bei erfolgreichem Verlauf könnte dies die Akzeptanz von Bitcoin und Krypto insgesamt deutlich steigern.
Trotz der deutlichen Preisreaktion bleibt die Angst- und Gier-Index bei „extremer Angst“, was auf eine noch nicht vollständig optimistische Stimmung hindeutet. Diese Diskrepanz zwischen Stimmung und Kurs deutet auf eine mögliche weitere Erholung nach Überverkauf hin.
Technisch befindet sich BTC noch unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, aber solange die 90.000 USD halten, sind kurzfristige Ziele bei 95.000 USD und mittelfristig bei 100.000 USD realistisch. Bei erneuter Schwäche könnten Rücksetzer auf 80.000 USD drohen.
Insgesamt ist der Durchbruch über 90.000 USD kein isoliertes Ereignis, sondern das Ergebnis von ETF-Geldzuflüssen, verbesserten makroökonomischen Bedingungen und regulatorischen Erwartungen. Ob die Marke dauerhaft hält, wird entscheidend für die weitere Entwicklung sein.
Mit der Veröffentlichung der Roadmaps für Layer-1-Blockchains im Jahr 2026 vollzieht sich im Kryptomarkt eine bedeutende Veränderung im Verständnis. 2025 zeigte sich bei Ethereum (ETH) eine deutliche Divergenz zwischen Preisentwicklung und Netzwerkfundamentaldaten, wobei häufige Marktvolatilität den langfristigen Schluss verstärkte: Im späteren Zyklusabschnitt sind Fundamentaldaten oft wichtiger als kurzfristige Preise.
Vor diesem Hintergrund betonte Ethereum-Gründer Vitalik Buterin erneut die Bedeutung von „Dezentralisierung“ und realen Anwendungen, die als Kernfokus für die Entwicklung 2026 gelten. Ob diese Strategie erfolgreich ist, wird für Investoren und Entwickler zunehmend zum zentralen Thema.
Fundamentaldaten zeigen, dass 2025 ein äußerst starkes Jahr für Ethereum war. On-Chain-Transaktionsvolumen erreichte Rekordwerte, das Netzwerk führte mehrere wichtige Upgrades durch, der Anteil an DeFi-Märkten blieb langfristig über 50 %, und der Wert tokenisierter realer Vermögenswerte (RWA) stieg im Jahresvergleich um 212 %. Diese Indikatoren belegen, dass ETH weiterhin die zentrale Infrastruktur für Smart Contracts und Finanzanwendungen ist.
Doch das Wachstum hat auch Kosten. Mit der Expansion von Layer-2-Netzwerken sinken die Gas-Gebühren auf der Mainnet. Daten von Growthpie zeigen, dass die Einnahmen aus Layer-2 im Jahresvergleich um 53 % gefallen sind, was Ethereum fast 1 Milliarde USD an Einnahmen kostet. Das wirft Fragen nach dem langfristigen Einnahmemodell auf: Wenn Gebühren weiter sinken, kann Ethereum seine ambitionierte Roadmap noch finanzieren?
Hier gehen die Meinungen auseinander. Kurzfristige Investoren sind enttäuscht, da ETH im Jahr 2025 nur etwa 11 % Rendite erzielte, was die Spekulation dämpft. Langfristig jedoch locken niedrige Kosten und hohe Transaktionskapazität mehr Institutionen und Anwendungen an. So arbeitet JPMorgan an Asset-Tokenisierung auf Ethereum, was die Infrastruktur-Qualität bestätigt.
Interessant ist, dass die ETH-Bestände an Börsen Ende 2025 um ca. 20 % auf 1.660.000 ETH gefallen sind, was auf eine Tendenz zu langfristigem Halten statt häufigem Trading hindeutet. Diese Entwicklung zeigt, dass der Markt zunehmend Wertorientierung über Preis-Short-Term-Profite stellt.
Für 2026 wird erwartet, dass mit weiter voranschreitender Dezentralisierung und realen Anwendungen die Fundamentaldaten wichtiger werden als der Preis. Kurzfristige Schwankungen bleiben möglich, aber die langfristige Bewertung wird durch Netzwerk-Usage, Ökosystemtiefe und institutionelle Beteiligung bestimmt.
8, 700 Mio. USD Rückkauf – Ressourcenverschwendung? Jupiter könnte das JUP-Rückkaufprogramm beenden
Jupiter, eine auf Solana basierende DeFi-Super-App, erwägt, das JUP-Rückkaufprogramm zu beenden. Diese Nachricht löste in der Krypto-Community eine breite Diskussion aus. Am 2. Januar äußerte Mitgründer und CTO Siong Ong auf Social Media, dass die Rückkaufmaßnahmen keinen substanziellen Einfluss auf den JUP-Preis hätten und Ressourcenverschwendung seien.
Ong erklärte, dass Jupiter in den letzten 12 Monaten über 700 Mio. USD für den Rückkauf von JUP ausgegeben habe, der Kurs sich aber kaum verbessert habe. Stattdessen solle das Geld in Anreize für Nutzer und Wachstum investiert werden, um die langfristige Entwicklung zu fördern. Ähnliche Ansichten äußerte auch Helium-Gründer Amir Haleem, der den Rückkauf von HNT bereits gestoppt hat.
Historisch wurde der JUP-Rückkauf im Februar 2025 gestartet und zeigte anfangs deutliche Effekte, der Kurs stieg im ersten Monat um ca. 300 %. Danach fiel er jedoch stark, aktuell liegt der Kurs bei ca. 0,2 USD, nach einem Hoch bei 1,8 USD, was einem Rückgang um 88 % entspricht. Damit ist die Frage, ob der Rückkauf wirklich den Kurs stützt, zentral.
In der Community gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige schlagen vor, die Einnahmen direkt an Staker auszuschütten, um die Rendite zu erhöhen und die Attraktivität zu steigern. Es gibt Schätzungen, wonach ca. 753 Mio. JUP gestaked sind; bei Ausschüttung könnten die potenziellen Erträge pro JUP bei 0,09 USD pro Jahr mit über 40 % Rendite liegen, was den Kurs stützen könnte.
Ong ist skeptisch, da eine ausschließliche Fokussierung auf Staking-Anreize die Produktentwicklung und das Ökosystem einschränken könnte. Analyst Fabiano betont, dass JUP kein echtes Eigentum am Protokoll sei und der Zusammenhang zwischen Token und Erfolg begrenzt sei. Kurzfristig könnten Gewinnbeteiligungen an Staker den Abverkauf mildern.
Aus Branchenperspektive ist Rückkauf nicht alles. Pump.fun führte große Rückkäufe durch, aber die Token-Performance blieb schwach; bei gutem Marktumfeld zeigten Mechanismen wie Hyperliquid (HYPE) und Aave (AAVE) positive Effekte. Das zeigt, dass Rückkäufe stark vom Marktumfeld und Token-Modell abhängen.
Derzeit hat das Jupiter-Team noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Mit der Erweiterung von DEX-aggregator zu einer DeFi-Super-App mit Lending, Prediction Markets und Perpetuals hat JUP bereits 369 Mio. USD an Einnahmen. Ob das Rückkaufprogramm beendet wird und wie die zukünftige Wertschöpfung gestaltet wird, ist entscheidend für die langfristige Kursentwicklung.
9, 500 Mio. XRP gesperrt bis 2028, über 1 Mrd. USD eingefroren – könnte das eine neue Rallye auslösen?
Der XRP-Preis ist zuletzt deutlich gestiegen und hat im Kontext der verbesserten Risikobereitschaft im Kryptomarkt die 2 USD-Marke wieder überschritten. Das Kapitalgefühl hat sich verbessert, XRP beendete die Seitwärtsphase und übertraf zeitweise BNB in der Marktkapitalisierung, was die Aufmerksamkeit erneut auf sich zog. Der Anstieg ist jedoch nicht nur spekulativ, sondern basiert auf strukturellen Veränderungen.
On-Chain-Daten zeigen, dass in den letzten Wochen über 500 Mio. XRP in Treuhandkonten bis 2028 gesperrt wurden. Das entspricht einem Wert von über 1 Mrd. USD, der vorübergehend vom Markt genommen wurde. Bei gleichbleibender oder leicht steigender Nachfrage führt die Angebotsverknappung zu einer stärkeren Preisdynamik. Diese Entwicklung ist einer der Hauptgründe, warum Marktteilnehmer auf die „XRP-Sperrung“ als positiven Impuls achten.
Die Haltung der langfristigen XRP-Halter verbessert sich ebenfalls. Der Net-Position-Change-Indikator zeigt, dass nach einem Monat der Reduktion die langfristigen Wallets wieder aufstocken. Diese Wallets sind meist auf mittelfristige Trends ausgerichtet und signalisieren Vertrauen in die mittelfristige Entwicklung. Die Rückkehr der Großinvestoren stabilisiert die Nachfrage und kann Rücksetzer abfedern.
Der Preis liegt aktuell bei ca. 2,00 USD, mit einem Plus von ca. 6,7 % in 24 Stunden. Bei Überschreiten von 2,00 USD und Überwindung der Widerstandszone bei 2,03 USD besteht die Chance auf eine Bewegung in Richtung 2,10 USD, wo sich historische Volumenschwerpunkte befinden.
Risiken bestehen jedoch weiterhin. Kurzfristige Trader könnten bei einer Gewinnmitnahme Druck auf den Kurs ausüben, was einen Rückfall auf 1,93 USD verursachen könnte. Bei Unterschreiten dieser Marke steigt die Wahrscheinlichkeit eines Rücksetzers auf 1,86 USD, was den Trend neutral bis schwach macht.
Insgesamt verändern die Sperrung von 500 Mio. XRP bis 2028 und die wieder zunehmende Haltung der Großinvestoren die Angebots-Nachfrage-Dynamik. Ob der Kurs weiter steigt, hängt maßgeblich vom Erhalt der Unterstützung bei 2 USD und vom Vertrauen der Marktteilnehmer ab.
10, ZEC könnte um 38 % steigen? Technische Formation zeigt Aufwärtstrend, Marktstimmung sinkt
Zcash (ZEC) zeigt aktuell eine anhaltende Aufwärtsbewegung und befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend. Die technische Struktur bildet eine aufsteigende Keil-Formation, die oft als Vorbote eines Ausbruchs gilt, weshalb Themen wie „Zcash Kursprognose“ und „ZEC kurz vor Durchbruch?“ wieder in den Fokus rücken.
Im Gegensatz zu den optimistischen Chartmustern ist die Marktstimmung jedoch deutlich abgekühlt. Ende 2025 erholte sich die Stimmung der Zcash-Investoren kurzzeitig, was den Markt in eine Hochphase versetzte. Mit Beginn des neuen Jahres ist diese Euphorie jedoch wieder abgeflaut, die Stimmung zeigt wieder eine eher bärische Tendenz. Das schwache Sentiment begrenzt die Kaufdynamik und erschwert einen nachhaltigen Aufstieg.
Auf der anderen Seite wirken die On-Chain-Daten unterstützend. Die Top-100-Wallets von Zcash haben in der letzten Woche ihre Bestände um ca. 6 % erhöht, was auf anhaltendes Vertrauen der Kerninvestoren hindeutet. Große Wallets können Abverkäufe absorbieren und so die Preise stabilisieren.
Der Kurs bewegt sich in einer Aufwärtskonsolidierung bei ca. 500 USD. Bei einem signifikanten Volumenschub und einem Ausbruch aus der Keil-Formation besteht eine Chance auf ca. 38 % Kursanstieg, Ziel bei über 800 USD. Voraussetzung ist jedoch eine Verbesserung der Marktstimmung und das erfolgreiche Umwandeln der 600 USD in eine stabile Unterstützung.
Falls die Stimmung jedoch weiter schwächer wird und die Kaufkraft nachlässt, könnte der Kurs wieder auf ca. 442 USD zurückfallen, was die bullische Formation negiert. Insgesamt befindet sich ZEC an einem kritischen Punkt zwischen technischer und emotionaler Bewertung, bei dem ein Ausbruch oder eine Korrektur noch bevorstehen.
Aktuell verbreitet sich eine Phishing-Attacke gegen Cardano-Nutzer. Mehrere Sicherheitsexperten haben entdeckt, dass Angreifer gefälschte E-Mails versenden, um Nutzer zum Download einer gefälschten Wallet-App namens Eternl Desktop zu verleiten. Ziel ist es, die Kontrolle über Geräte zu erlangen und Krypto-Assets zu gefährden. Dieser Vorfall gilt als eine der schwerwiegendsten Sicherheitsrisiken für Cardano-Wallets.
Die Phishing-Mails sind professionell gestaltet, mit formellem Ton und ohne erkennbare Fehler. Sie behaupten, Nutzer könnten durch das Diffusion Staking Basket-Programm NIGHT- und ATMA-Token erhalten, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen, und fordern zum Klick auf einen Download-Link auf. Tatsächlich führt der Link zu einer neuen Domain download.eternldesktop.network, die nicht vom offiziellen Anbieter stammt.
Sicherheitsforscher Anurag fand heraus, dass die heruntergeladene Datei Eternl.msi ca. 23,3 MB groß ist und einen versteckten Fernwartungstool LogMeIn Resolve enthält. Nach der Installation wird eine ausführbare Datei unattended-updater.exe im Programmverzeichnis abgelegt und mehrere Konfigurationsdateien (unattended.json, logger.json, mandatory.json, pc.json) geschrieben. Die Datei unattended.json aktiviert eine unbestätigte Fernzugriffsberechtigung.
Weitere Analysen zeigen, dass das Programm eine Verbindung zu den Servern von GoTo Resolve herstellt und mit fest codierten API-Zugangsdaten kontinuierlich Systeminformationen an einen entfernten Server sendet. Bei erfolgreichem Angriff kann der Angreifer dauerhaft Kontrolle über das Gerät erlangen, inklusive Remote-Befehle, Credential-Diebstahl und potenziellen Zugriff auf private Schlüssel. Das Risiko wird als hoch eingestuft.
Das gefälschte Eternl Desktop ist in Oberfläche und Funktionalität nahezu identisch mit der offiziellen Version. Es unterstützt Hardware-Wallets, lokale Schlüsselverwaltung und erweiterte Staking-Features, was die Täuschung erleichtert. Die Angreifer nutzen gezielt Themen wie Governance, Staking-Erträge und Ecosystem-Incentives für Social Engineering.
Sicherheitsexperten raten allen Cardano-Nutzern, Software nur aus offiziellen Quellen herunterzuladen und digitale Signaturen zu prüfen. Bei verdächtigen E-Mails, Domains oder Links sollte höchste Vorsicht gelten. Dieser Vorfall zeigt erneut die Risiken durch Wallet-Phishing und Supply-Chain-Angriffe für die Cardano-Community.
12, Demokraten gegen Trumps Venezuela-Intervention, einige Abgeordnete fordern Amtsenthebung
Trump hatte kürzlich einseitig militärische Angriffe gegen Venezuela gestartet und Präsident Nicolás Maduro festgenommen. Das löste bei den Demokraten in den USA massive Kritik aus. Mehrere Abgeordnete werfen der Regierung vor, den Kongress zu umgehen und intransparent zu handeln. Einige fordern sogar die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump. Der demokratische Vorsitzende im Auswärtigen Ausschuss sagte, er habe keine Vorab-Informationen erhalten und nur die Medien über die Details erfahren. Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat fordern die demokratischen Führungen eine schnelle Erklärung der Regierung. Der Justizminister der USA kündigte Anklagen gegen Maduro und seine Frau an. Die Mehrzahl der Republikaner unterstützt die Aktion, einige äußern jedoch Zweifel. (Axios)
13, 2025: Massive Zunahme bei Kryptomergers & IPOs, Branchenexperten erwarten Fortsetzung bis 2026
Laut The Block stiegen 2025 die M&A- und IPO-Aktivitäten im Kryptobereich deutlich. Insgesamt wurden 265 Transaktionen im Wert von 8,6 Mrd. USD abgeschlossen, IPO-Finanzierungen erreichten 14,6 Mrd. USD – deutlich mehr als 2024. Aufgrund klarerer Regulierung und wachsendem institutionellen Engagement wird erwartet, dass dieser Trend 2026 anhält, mit Fokus auf lizenzierte Anbieter, Zahlungsinfrastruktur, Stablecoins und Unternehmens-Tools. Auch SPACs und RTOs gewinnen an Bedeutung.
14, Fed-Poelsen: Bei Inflationsrückgang könnte die Fed weiter senken
Am 4. Januar äußerte sich die Präsidentin der Philadelphia Fed, Loretta Poelsen, dahingehend, dass bei einer Abkühlung der Inflation eine weitere Zinssenkung möglich sei, aber keine sofortigen Maßnahmen geplant seien. In ihrer Rede in Philadelphia sagte sie, sie sei vorsichtig optimistisch, dass die Preisdrucke in den kommenden Monaten nachlassen könnten. Es ist ihr erster Auftritt als stimmberechtigtes Mitglied im FOMC. Sie betonte, dass das aktuelle Zielband von 3,5–3,75 % noch „leicht restriktiv“ sei und die Zinsen ausreiche, um die Inflation zu bremsen. Laut Redetext könne eine moderate Zinssenkung gegen Ende des Jahres sinnvoll sein, wenn die Inflation nachlasse und die Wirtschaft auf Kurs bleibe. Sie sieht gemischte Signale bei der Arbeitsmarktlage, insgesamt sei die Lage zwar angespannt, aber nicht kollabiert. Sie warte auf weitere Daten, um die Lage besser einschätzen zu können. Ihre Äußerungen deuten darauf hin, dass sie vor weiteren Maßnahmen erst mehr Belege für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten sehen möchte. (Finanznachrichten)
15, Vitalik: ZK-EVM und PeerDAS werden Ethereum in eine neue dezentrale Netzwerkform führen
Vitalik Buterin erklärte, dass ZK-EVM bereits im Alpha-Status sei und produktionsreif, wobei die verbleibenden Arbeiten vor allem auf Sicherheitsaspekte fokussiert seien; gleichzeitig sei PeerDAS offiziell auf Ethereum Mainnet gestartet.
Vitalik betonte, dass dies kein schrittweises Optimieren sei, sondern eine Transformation von Ethereum zu einer neuen Art von P2P-Netzwerk, das Dezentralisierung, Konsensmechanismen und hohe Bandbreite vereint. Er erinnerte daran, dass BitTorrent hohe Bandbreite, aber keine Konsensfunktionalität habe, während Bitcoin Konsens, aber durch vollständige Kopien bandbreitenbegrenzend sei. Mit der Einführung von PeerDAS (Data Availability Sampling) und ZK-EVM könne Ethereum beides gleichzeitig realisieren: Dezentralisierung, Konsens und hohe Transaktionsdurchsatz. Das „Dilemma“ sei durch „echten Code auf der Mainnet“ gelöst. PeerDAS laufe bereits im Mainnet, ZK-EVM erreiche die Produktionsreife.
Er schätzt, dass ab 2026 mit Mechanismen wie BAL und ePBS die Gas-Limits schrittweise erhöht werden, was die Chance auf den Betrieb von ZK-EVM-Knoten erhöht. Zwischen 2026 und 2028 seien Gas-Preise, Status-Architektur und Blob-Execution-Load zu optimieren; zwischen 2027 und 2030 könne ZK-EVM die Hauptmethode für Validierungseinheiten im Netzwerk werden, was die Limits weiter erhöht.
Außerdem betonte er die Bedeutung des verteilten Blockaufbaus, um zu vermeiden, dass Blöcke an einem Ort vollständig gebaut werden. Ziel sei es, die Kontrolle über den Blockaufbau zu dezentralisieren, um Zentralisierung und regionale Ungleichheit zu verringern.
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