Laut Nachrichten vom 29. Januar beeinflussen politische Kryptowährungsfonds maßgeblich die Richtung der US-Politik. Mit weniger als einem Jahr bis zu den Zwischenwahlen hat die Kryptoindustrie etwa 193 Millionen US-Dollar an politischen Mitteln angehäuft, eine Kraft, die das Weiße Haus dazu drängt, sich wieder an Verhandlungen über die Gesetzgebung digitaler Vermögenswerte zu beteiligen, wobei Stablecoin-Regulierung und die Struktur des Kryptomarktes im Mittelpunkt stehen.
Das Krypto-Politik-Aktionskomitee Fairshake teilte mit, dass seine Finanzierungsgröße nahe an der Gesamtsumme des letzten Wahlzyklus liegt. Ripple, a16z und der größte konforme CEX in den Vereinigten Staaten haben alle erhebliche Unterstützung geleistet, und die Organisation wird weiterhin Kandidaten unterstützen, die die Kryptoindustrie unterstützen, und Druck auf Gegner ausüben. Die Mittel sind noch nicht vollständig investiert, aber die politischen Auswirkungen sind bereits sichtbar.
Im legislativen Bereich musste der CLARITY Act Anfang dieses Monats aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen Kryptounternehmen und traditionellen Banken aufgrund der Bestimmungen zu Stablecoin-Einnahmen auf Eis gelegt werden. Anschließend griff das Weiße Haus direkt ein, und das Krypto-Policy-Team der Trump-Regierung versammelte Führungskräfte beider Seiten, um einen Kompromiss zu suchen, und mehrere Branchenverbände haben ihre Teilnahme bestätigt.
Die Bankenbranche lehnt das Gesetz entschieden ab. Geoff Kendrick warnt, dass, wenn Stablecoins auf 2 Billionen Dollar wachsen, globale Bankeinlagen über mehrere Jahre bis zu 1,5 Billionen Dollar verlieren könnten. Die derzeitige Marktkapitalisierung der US-Dollar Stablecoins hat 300 Milliarden US-Dollar überschritten, und die Fonds wechseln weiterhin vom Bankensystem zu On-Chain-Vermögenswerten. Brian Moynihan wies außerdem darauf hin, dass langfristig bis zu 6 Billionen Dollar an Bankeinlagen in Stablecoins übertragen werden können.
Zu allem Überfluss sind diese Gelder nicht ins Bankensystem zurückgekehrt. Die Reserven von Tether and Circle werden hauptsächlich auf Instrumente wie Staatsanleihen verteilt, und der Anteil der realen Einlagen in den Banken ist extrem gering, was den Druck auf die regionalen Banken erhöht.
Der Kern des Streits ist, ob Stablecoin-Parteien dem Token eine Rendite bieten dürfen. Banken befürchten, dass dies die Einlagenverluste verschärfen wird, während Kryptounternehmen glauben, dass die Begrenzung von Belohnungsmechanismen Innovation und institutionelle Akzeptanz behindern wird.
Das Weiße Haus trat zu diesem Zeitpunkt nicht nur vor, um die gesetzgeberische Pattsituation zu lösen, sondern auch, um auf den Wahldruck zu reagieren. 193 Millionen Dollar sind nicht nur politische Finanzierung, sondern auch ein Symbol für den Einfluss der Kryptoindustrie. Das Spiel rund um die Regulierung von Stablecoin, die US-Kryptopolitik und die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten befindet sich in einer neuen Phase.
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