Süd-Dakota-Gesetzgeber überdenken einen Vorschlag, der es dem Bundesstaat ermöglichen würde, öffentliche Gelder in Bitcoin zu investieren, und bringen einen Plan wieder auf den Tisch, der erstmals im letzten Jahr vorgestellt wurde.
Der republikanische Abgeordnete Logan Manhart hat eine Gesetzesinitiative erneut eingebracht, die die öffentlichen Investitionsregeln von Süd-Dakota ändern würde und dem State Investment Council erlaubt, bis zu 10 % der förderfähigen staatlich verwalteten Mittel in Bitcoin zu investieren.
Förderfähige Mittel umfassen Renten, Stiftungen und andere professionell verwaltete Staatsportfolios.
Das Gesetz skizziert mehrere Wege für Bitcoin-Exposition, einschließlich direkter Beteiligungen, regulierter Verwahrer und börsengehandelter Produkte.
Es legt auch Sicherheits- und Betriebsprotokolle fest, wobei der Schwerpunkt auf Verwahrung, Nachvollziehbarkeit und gehärtetem Speicher liegt, um Risiken im Zusammenhang mit der Verwaltung privater Schlüssel zu minimieren.
Manhart beschreibt die Initiative als eine Modernisierung der Bilanz. Ein ähnlicher Vorschlag wurde in der vorherigen Legislaturperiode gestoppt.
Das Gesetz wurde erstmals gelesen und an den Ausschuss überwiesen. Seine Verabschiedung würde ein wachsendes staatliches Akzeptieren von Bitcoin signalisieren und einen Rahmen für die Investition und Governance öffentlicher Mittel schaffen, an dem sich andere Bundesstaaten orientieren könnten.
Der Vorschlag von Süd-Dakota kommt, während immer mehr US-Bundesstaaten Bitcoin im öffentlichen Finanzwesen erkunden. New Hampshire wurde der erste Bundesstaat, der ein strategisches Bitcoin-Reservergesetz verabschiedete, das bis zu 5 % der öffentlichen Mittel in hochkapitalisierte digitale Vermögenswerte erlaubt.
Texas folgte mit einem eigenen Gesetz zur staatlich verwalteten Bitcoin-Reserve. Arizona aktualisierte seine Regeln für unbeanspruchte Eigentumsrechte, um beschlagnahmte digitale Vermögenswerte in ihrer ursprünglichen Form zu halten. Diese Maßnahmen deuten auf eine zunehmende Experimentierfreude mit Kryptowährungen in den Staatskassen hin.
Wenn das Gesetz verabschiedet wird, würde Süd-Dakota zu den wenigen US-Bundesstaaten gehören, die öffentliches Geld offiziell erlauben, Bitcoin zu halten, was auf eine potenzielle Veränderung in der Herangehensweise der Staatskassen an Kryptowährungen hinweist.
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Was ist eine strategische Bitcoin-Reserve? Es ist ein staatlich verwalteter Fonds, der einen Teil des öffentlichen Geldes in Bitcoin investiert, oft begrenzt auf einen festgelegten Prozentsatz, als langfristiger Hedge.
Können US-Bundesstaaten öffentliches Geld in Bitcoin investieren? Einige Bundesstaaten haben Gesetze verabschiedet, die begrenzte Bitcoin-Exposition erlauben, darunter New Hampshire und Texas. In anderen Bundesstaaten, wie Süd-Dakota, entstehen entsprechende Vorschläge.
Wie verwalten Bundesstaaten die Sicherheit von Bitcoin für öffentliche Gelder? Die Gesetzgebung schreibt in der Regel sichere Verwahrer, gehärteten Speicher, Nachvollziehbarkeit und strenge Betriebsprotokolle für die Verwaltung privater Schlüssel vor.
Warum erwägen Bundesstaaten Bitcoin für öffentliche Gelder? Bitcoin wird zunehmend als langfristiger Hedge und alternatives Asset angesehen, was einige Bundesstaaten dazu veranlasst, rechtliche Rahmenbedingungen für Investitionen öffentlicher Mittel zu prüfen.
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