Amerika stationiert eine Flotte im Iran, die viel größer ist als die vor einiger Zeit im Venezuela-Einsatz. Das bedeutet auch, dass der aktuelle Vermögensverlust noch heftiger ausfällt. Vor einigen Stunden begannen Trump und die iranische Seite, sich gegenseitig mit harten Worten zu beschießen.
(Vorheriger Kontext: Trump „verschiebt den Angriff auf den Iran“, aber stationiert weiterhin US-Truppen: Sie haben mir versichert, die Verfolgung der Protestierenden einzustellen)
(Hintergrund: Trump befiehlt Luftangriffe auf die Hauptstadt Venezuelas! Bitcoin fällt prompt unter 90.000 MGB, ETH hält sich knapp über 3100)
Amerika stationiert eine Flotte im Iran, die viel größer ist als die vor einiger Zeit im Venezuela-Einsatz. Das bedeutet auch, dass der aktuelle Vermögensverlust noch heftiger ausfällt.
Vor einigen Stunden begannen Trump und die iranische Seite, sich gegenseitig mit harten Worten zu beschießen. In der Community kursiert zudem die Meldung, dass das US-Flaggschiff „Lincoln“ und seine Kampfgruppe im Nahen Osten in den „Vollabschaltmodus“ versetzt wurden, also alle Lichter ausgeschaltet und die Kommunikation unterbrochen sind. Dies könnte ein Anzeichen dafür sein, dass eine Aktion gegen den Iran unmittelbar bevorsteht.
Alle Finanzmarktinvestoren sind angespannt.
Zuerst die US-Aktienmärkte. Der NASDAQ 100 fällt schnell auf 2 %, der S&P 500 verliert über 1 %, und der Dow Jones kann sich mit einem Rückgang von 0,5 % kaum retten. Am stärksten getroffen werden alle Vermögenswerte, die stark mit Risikobereitschaft verbunden sind: Kryptowährungskonzeptaktien werden fast auf den Boden gedrückt. MSTR fällt zeitweise um fast 10 %, COIN um über 4 %, HOOD, SBET, BMNR, CRCL verzeichnen deutliche Rücksetzer.
Auch die sicheren Anlagen Gold und Silber fallen. Das Spot-Gold fällt innerhalb von nur 30 Minuten dreimal durch runde Marken, verliert mehr als 400 USD vom Hoch und liegt aktuell bei etwa 5155 USD. Silber ist noch extremer: Innerhalb des Tages fällt es zeitweise um 8 %, von 121 USD auf über 108 USD.
Auch der Kryptomarkt bleibt nicht verschont. Bereits beim Börsenstart fällt Bitcoin von 88.000 USD auf etwa 83.000 USD; Ethereum fällt kurzzeitig unter 2800 USD, SOL verliert die 118 USD-Marke, BNB fällt unter 865 USD.
Das bedeutet, dass die globalen Gelder bereits das schlimmste Szenario antizipieren: Der Krieg beginnt.
Zuerst die Karten auf den Tisch, dann entscheiden, ob man den Tisch umwirft. Das scheint die übliche Vorgehensweise der US-Regierung zu sein.
Wenn man auf die letzte Aktion gegen Venezuela zurückblickt, erkennt man die Signale vor einem offiziellen Angriff: Vor einigen Wochen, als die Angriffe auf venezolanische Schiffe begannen, hatte die US-Armee bereits große Militärreserven im Karibikraum zusammengezogen. Offiziell hieß es damals, diese Schiffe sollen Drogen nach Amerika schmuggeln, konkrete Beweise wurden nie vorgelegt. Aber alle wissen, was wirklich lief: Am 3. Januar griff die US-Armee direkt ein und nahm den venezolanischen Präsidenten Maduro fest.
Es wird gesagt, dass auch die US-Flotte damals bereits im Einsatz war. Normalerweise sind 5 bis 7 Tage vor einem offiziellen Angriff die Kernkräfte der US-Marine in den Zielgewässern stationiert, nur noch auf das „richtige Timing“ wartend.
Vor dem Angriff auf den Iran im Juni 2025 lief es genauso ab. Einige Tage vor Beginn der Operationen wurden ungewöhnliche Truppenbewegungen in den Medien beobachtet. Am 21. Juni stationierte die USA plötzlich 6 B-2 Stealth-Bomber auf Guam, was man als Täuschungsmanöver interpretierte, um den Überraschungsvorteil zu wahren. Wer die US-Militärstrategie kennt, weiß, dass solche strategischen Assets niemals nur „geübt“ werden. Gleichzeitig waren die beiden Flugzeugträgerkampfgruppen unter Führung der „Carl Vinson“ und „Lincoln“ bereits im Arabischen Meer positioniert. Der Zerstörer „Thomas Hudner“ vom Typ Arleigh Burke wurde in den östlichen Mittelmeerraum verlegt.
Daraus lässt sich schließen, dass die Stationierung der Flugzeugträger, die Luftangriffsflugzeuge und schwere Waffensysteme sowie die Luftverteidigungssysteme die drei Hauptmerkmale der US-Militärpräsenz vor einem Konflikt sind.
Und jetzt wiederholen sich diese Signale Stück für Stück.
„Wir haben eine große Flotte, die in diese Richtung unterwegs ist, vielleicht brauchen wir sie gar nicht“, sagte Trump. Kurz darauf bestätigte das US Central Command auf der Social-Media-Plattform X, dass ein nuklearbetriebenes Flugzeugträger-Schiff „Lincoln“ bereits im Nahen Osten unterwegs sei.
Der Träger verließ San Diego im November letzten Jahres und war zuvor im Südchinesischen Meer im Einsatz. Nun hat er ein neues Einsatzziel – den Iran.
Der „Lincoln“ ist eine der wichtigsten Einheiten der US Navy und gehört zu den zehn nuklearbetriebenen Flugzeugträgern. Er wird nicht mit Diesel, sondern mit einem Kernreaktor betrieben, der theoretisch jahrzehntelang ohne Nachfüllen laufen kann. An Bord sind hochmoderne Raketensysteme, Radars und Sensoren installiert, er ist ein schwimmendes Operationszentrum.
Informationen zum Flugzeugträger „Lincoln“
Der Standort des „Lincoln“ war ursprünglich streng geheim. Da er den Malakkastraße passieren musste, eine der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt, wurde der Transponder aktiviert, um Kollisionen zu vermeiden. Dieses kurze „Licht“ bestätigte, dass er am 23. Januar die Indische Ozean durchquert hatte. Danach wurde der Transponder wieder ausgeschaltet, und die Position verschwand erneut. Aufgrund der Geschwindigkeit ist davon auszugehen, dass er inzwischen in der Nähe des Einsatzgebiets angekommen ist und in Bereitschaft steht.
Nach dem Durchqueren der Malakkastraße wurde der Transponder erneut deaktiviert, und der Träger verschwand wieder vom Radar. Nur die Geschwindigkeit lässt Rückschlüsse zu. Nach Berechnungen ist der „Lincoln“ inzwischen in der Nähe des Einsatzgebiets angekommen und einsatzbereit.
Gleichzeitig scheint auch der zweite Träger auf dem Weg zu sein.
„George H. W. Bush“ verließ am 13. Januar die Ostküste der USA. Es wird allgemein angenommen, dass er den Atlantik überquert, den Gibraltar-Straße passiert und in das Mittelmeer einläuft. Zwar ist auch eine reine Übungssimulation möglich, doch in diesem Zeitpunkt glauben nur wenige wirklich an Zufall. Die meisten Militärexperten vermuten, dass der Einsatz des „George H. W. Bush“ die Lage im Nahen Osten verschärfen soll.
Nahost-Topografie
Viele Militärexperten sind sich einig: Der tatsächliche „richtige“ Zeitpunkt für einen Angriff liegt wahrscheinlich nach der Ankunft der zweiten Flugzeugträgerkampfgruppe. Ein Träger kann natürlich angreifen, aber zwei bedeuten, dass die Luftüberlegenheit, die Schlagfrequenz und die Fehlertoleranz maximiert werden. Da die beste Angriffszeit im Januar bereits verpasst wurde, macht es keinen großen Unterschied, ob man einen Tag oder eine Woche wartet. Statt übereilt zuzuschlagen, ist es besser, die zweite Trägerkampfgruppe einzusetzen, die Streitkräfte im Nahen Osten auf das Maximum zu erhöhen und dann den entscheidenden Schlag zu setzen.
Bis jetzt wurde der „George H. W. Bush“ noch nicht durch die entscheidende Wasserstraße gesichtet. Nach Geschwindigkeit ist er noch nicht vollständig in Einsatzbereitschaft.
Nach der Diskussion um die Trägerstationierung ist auch die Luftwaffe aktiv. Das US Central Command hat bereits angekündigt, in seinem Verantwortungsbereich mehrere Tage lang Militärübungen durchzuführen, an denen mehr als 20 Länder im Nahen Osten, Asien und Afrika beteiligt sind. Das Wort „Übung“ ist dabei sehr flexibel.
Natürlich gibt es auch Verteidigung.
Besonders die Unterstützung Israels ist entscheidend. Laut „Wall Street Journal“ verstärkt die USA ihre Truppen im Nahen Osten mit „Patriot“- und „THAAD“-Raketenabwehrsystemen. Nach der Stationierung der Luftverteidigungssysteme wird der tatsächliche Kriegsausbruch meist erst eingeleitet. Das genaue Datum ist für Außenstehende kaum vorhersehbar.
Einige Analysten blicken noch weiter: Trump ist seit langem auf Grönland fixiert, nicht nur wegen der Ressourcen. Dort befinden sich die für die US-Nachrichtentechnik äußerst wichtige Radarwarnanlagen, die eine entscheidende Rolle bei der Abwehr ballistischer Angriffe aus der Ferne spielen. Kontrolle über diese Orte bedeutet, die Verteidigung gegen größere Konflikte zu verstärken.
Auch Israel befindet sich offensichtlich auf derselben Zeitschiene. Am 25. Januar erklärte der Kommandeur des Nordabschnitts der israelischen Verteidigungskräfte, Rafi Milo, öffentlich, dass die israelischen Streitkräfte auf eine mögliche US-militärische Aktion gegen den Iran vorbereitet seien. Bereits zuvor berichtete die „Landeszeitung“, dass das Verteidigungsministerium die Alarmstufe erhöht habe, um auf einen möglichen Angriff der USA innerhalb weniger Tage zu reagieren.
Vor diesem Hintergrund wird das eigentliche Ziel der USA immer klarer. Wenn sie zuschlagen, ist es wahrscheinlich kein begrenzter Schlag, sondern eine direkte Attacke auf das iranische Regime. Deshalb betont die US-Regierung besonders, dass „alles vorbereitet ist“. Wenn der Angriff misslingt, droht eine langfristige Erschöpfung – ein politisches Risiko, das keine US-Regierung eingehen möchte.
Neben den militärischen Risiken wächst auch der Druck im Inneren der USA.
Wichtig ist, dass die „Teileinrichtung“ des US-Regierungsstaates bis Ende des Monats auch einer der Hauptgründe für den heutigen Kursrückgang ist.
Jedes Haushaltsjahr muss der US-Kongress 12 Haushaltsgesetze verabschieden. Scheitert die Verhandlung, muss die Regierung schließen. Derzeit läuft ein temporäres Haushaltsgesetz, das am 31. Januar ausläuft. Dem Kongress bleiben nur noch zwei Arbeitstage. Die inoffizielle Abstimmung im Senat zeigt, dass die Abstimmung über das Haushaltsgesetz scheitert, die Regierung teilweise oder vollständig stillsteht – das ist fast sicher.
Jetzt bleiben nur noch zwei Arbeitstage, und die Tatsache eines Teillockouts ist praktisch bestätigt. Das inoffizielle Ergebnis der Senatsabstimmung zeigt, dass die geplante Abstimmung an diesem Tag nicht zum Erfolg geführt hat, und das Haushaltsgesetz wurde im House of Representatives noch nicht verabschiedet.
Die Haushaltsstreitigkeiten zwischen den Parteien konzentrieren sich vor allem auf das Heimatschutzministerium. Ein zentrales Thema ist: Der langjährige Haushalt der Demokraten in Minnesota wurde kürzlich bekannt, weil dort einer der größten Betrugsfälle bei Sozialleistungen in der US-Geschichte aufgedeckt wurde, bei dem bis zu 9 Milliarden USD erbeutet wurden. Hier eine kurze Zusammenfassung der Streitpunkte:
Viele der beteiligten Organisationen stehen in engem Zusammenhang mit der demokratischen politischen Szene vor Ort. Es gibt Hinweise, dass ein Großteil der gestohlenen Sozialleistungsgelder in die Wahlkampffinanzierung der Demokraten geflossen ist.
Minnesota ist zudem ein sehr Einwanderungsreiches Bundesland, mit großen Gemeinschaften von somalischen Einwanderern. Die Staatsanwaltschaft in Minnesota berichtete, dass von den 92 Angeklagten in diesem Fall 82 somalischer Herkunft sind. Das verknüpft Einwanderung, Strafverfolgung und öffentliche Sicherheit eng miteinander und trifft genau die Kernpunkte der langjährigen Gegensätze zwischen Demokraten und Republikanern, die auch Trump und die Republikaner in ihrem Wahlkampf immer wieder betonen.
Trump hat daraufhin die Einwanderungskontrollen in Minnesota verschärft. Die plötzliche Eskalation führte schnell zu schweren Folgen: Zwei Vorfälle, bei denen Bundesbeamte bei Einsätzen schossen und Zivilisten töteten, lösten landesweite Proteste und Unruhen aus. Die Nationalgarde wurde mobilisiert, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Demokraten nutzten diese Gelegenheit, um die tödlichen Schüsse der ICE in Minnesota als Beweis für die Kontrollverlust der Behörde zu präsentieren.
Die Logik der Demokraten ist klar: Die ICE hat in Minnesota zwei Menschenleben gekostet, was auf gravierende Probleme bei der Einsatzweise der Behörde hinweist. Bevor es substantielle Reformen bei ICE gibt oder strenge Einschränkungen eingeführt werden, fragt man sich: Warum weiterhin Gelder bereitstellen? Die Demokraten fordern eine Reduzierung der ICE-Größe oder zumindest strenge Auflagen.
Die Position der Republikaner ist dagegen eindeutig: Der Betrugsfall in Minnesota mit 9 Milliarden USD, bei dem die meisten Angeklagten somalischer Herkunft sind, zeigt, dass die Einwanderungskontrollen verstärkt werden müssen. ICE ist die Schlüsselbehörde im Kampf gegen illegale Einwanderung und Sozialleistungsbetrug, und sie muss ausreichend finanziert werden.
Das interne Ringen bleibt ergebnislos, während die außenpolitischen Risiken gleichzeitig steigen. Ob ein Krieg wirklich ausbricht, kann niemand mit Sicherheit sagen. Hoffen wir auf den Weltfrieden.