Tether veröffentlichte USAT-Stablecoin erhält die Prüfung durch die vier großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte

Tether, der Emittent der Stablecoin USDT, hat kürzlich erstmals eine Prüfbestätigung für seine Reserveberichte durch Deloitte, eine der vier größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften weltweit, erhalten. Dieser Schritt durchbricht die bisherige Pattsituation, in der große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften aufgrund von Reputationsrisiken die Zusammenarbeit mit Krypto-Unternehmen ablehnten. Der Bericht bestätigt, dass die Emittentin Anchorage Digital Bank über Reserven in Höhe von 17 Millionen US-Dollar verfügt, um 17,5 Millionen USAT im Umlauf zu unterstützen. Dieses Ereignis markiert nicht nur Tethers offizielle Rückkehr in den US-Markt seit 2018, sondern spiegelt auch wider, dass die Stablecoin-Industrie unter den neuen US-Regulierungen auf strengere Compliance-Standards zusteuert.

Schritt zur Regulierung der Tether-Stablecoin

Der weltweit größte Stablecoin-Emittent Tether gab seit Jahren an, dass große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften keine Prüfungsdienstleistungen anbieten wollten. Nun wurde der erste Reservebericht für USAT, der im Einklang mit den neuen US-Regeln erstellt wurde, von Deloitte (in Taiwan bekannt als KPMG) anerkannt.

Dies zeigt, dass traditionelle Finanzprüfungsinstitute allmählich die digitale Vermögenswerte akzeptieren, die unter klaren regulatorischen Rahmenbedingungen betrieben werden. Für Tether ist dies auch eine strategische Maßnahme, um durch Compliance wieder in den US-Markt einzutreten.

(Tether US-regulierte Stablecoin USAT gestartet, Emittent ist Anchorage Bank)

USAT-Reserves und Marktentwicklung

Laut Bericht der Anchorage Digital Bank verfügen die 17,5 Millionen USAT im Umlauf über Reserven in Höhe von 17,6 Millionen US-Dollar, was auf eine gesunde Überdeckung hinweist. Weltweit beläuft sich die Marktkapitalisierung der Stablecoin auf über 300 Milliarden US-Dollar, wobei Tethers Flaggschiff USDT etwa 60 % des Marktes ausmacht und eine Größenordnung von 184 Milliarden US-Dollar erreicht. Diese enorme Kapitalmenge unterstreicht die zentrale Rolle der Stablecoins im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und bei digitalen Asset-Transaktionen, was gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Regulierungsbehörden auf die Qualität der Vermögenswerte lenkt.

USAT-Reserven bestehen aus Bargeld und Reverse Repos, die durch US-Staatsanleihen gedeckt sind, um bei extremem Marktdruck schnell liquidiert werden zu können. Die Reserven sind in einem separaten Treuhandkonto verwahrt.

Unterschied zwischen Prüfbestätigung und vollständiger Prüfung

Obwohl die Beteiligung von Deloitte das Vertrauen am Markt stärkt, ist klarzustellen, dass eine „Drittparteienbestätigung“ nicht gleichbedeutend mit einer „vollständigen Finanzprüfung“ ist. Die Bestätigung bezieht sich nur auf eine Momentaufnahme der Vermögenswerte und beinhaltet keine tiefgehende Überprüfung der gesamten Buchhaltung des Unternehmens. Aufgrund früherer Vorwürfe unrichtiger Reserveangaben, die 2021 zu Strafen führten, bleibt die Marktunsicherheit, ob Stablecoins bei extremem Druck ausreichend Liquidität für große Rücknahmen besitzen. Derzeit wird die Reservebescheinigung für USDT weiterhin von BDO durchgeführt.

Neue Regulierungen treiben Branchenaufsicht voran

Das im letzten Jahr vom US-Kongress verabschiedete Gesetz „Genius Act“ setzt klare Vorgaben für die Emission und Reservehaltung von Stablecoins. Es beschränkt die Arten der Reservevermögen, um Risiko zu minimieren und hohe Liquidität sicherzustellen, und verlangt, dass Tokens mit bestimmtem Volumen auf Bundesebene reguliert werden. Dies bedeutet höhere Compliance-Kosten für Emittenten. Die Prüfung von USAT durch Deloitte ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Krypto-Unternehmen sich an diese neuen regulatorischen Anforderungen anpassen, was voraussichtlich die Transparenz der Branche insgesamt erhöhen wird.

Dieser Artikel „Tether’s USAT Stablecoin erhält erstmals Deloitte-Prüfung“ erschien zuerst bei ABMedia.

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