Anstieg der US-Staatsanleiherenditen weckt Bedenken: Trumps Iran-Politik und Bitcoin-Kursentwicklung könnten beeinträchtigt werden

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Gate News Nachrichten, 24. März: Die Entwicklung auf dem US-Staatsanleihenmarkt könnte am 24. März tiefgreifende Auswirkungen auf die Entscheidungen der Trump-Regierung im Iran-Krieg haben und indirekt den Bitcoin-Kurs beeinflussen. Mit anhaltenden Konflikten stieg die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 4,37 %, der Swap-Spread nähert sich 50 Basispunkten, und die Märkte sorgen sich, dass steigende Finanzierungskosten die Regierung zwingen könnten, ihre Kriegsstrategie neu zu bewerten. Padhraic Garvey, Leiter der Amerika-Research bei ING, weist darauf hin, dass die US-Regierung bei einem Überschreiten des Swap-Spreads von 60 Basispunkten vor höheren Schuldenfinanzierungskosten steht, was das gesamte Finanzsystem zusammenziehen und die Flucht in Aktien und Bitcoin als sichere Anlagen auslösen könnte.

Analysten betonen, dass die Rendite der zehnjährigen Anleihen zwischen 4,5 % und 4,6 % ein entscheidender Bereich ist. Wenn diese Marke überschritten wird, könnte die US-Regierung unter Druck geraten und gezwungen sein, den Konflikt zu entschärfen. Historisch gesehen hat Trump bei einer Rendite von 4,6 % die Umsetzung der „Liberation Day“-Zölle ausgesetzt. Kürzlich kündigte Trump an, Angriffe auf iranische Infrastruktur zu pausieren, doch kurz darauf führten die USA und Israel begrenzte Einsätze gegen Energieanlagen durch. Die Märkte bleiben hinsichtlich der zukünftigen Politikrichtung äußerst aufmerksam.

Arthur Hayes, Mitbegründer von CEX und Chief Investment Officer des Maelstrom Fund, warnt, dass eine Rendite von 5 % eine kleine Finanzkrise auslösen könnte, woraufhin die Fed möglicherweise Liquidität zuführen muss, um den Markt zu stabilisieren. Für Bitcoin bedeutet dies kurzfristig einen möglichen Preisrückgang, doch eine Liquiditätszufuhr könnte die Bullenstimmung schnell wieder ankurbeln.

Insgesamt sollten Bitcoin-Händler die Veränderungen bei den US-Staatsanleihenrenditen und Swap-Spreads genau beobachten, da diese Indikatoren nicht nur die Politik der US-Regierung beeinflussen, sondern auch die Risikobereitschaft bei Vermögenswerten direkt steuern. Angesichts der geopolitischen Spannungen und der Volatilität an den Finanzmärkten könnte der Bitcoin-Preis im Jahr 2026 schnell schwanken. Marktteilnehmer sollten bei ihrer Anlagestrategie makroökonomische Risiken und potenzielle politische Eingriffe berücksichtigen, insbesondere bei Hebel- und Long-Positionen. (CoinDesk)

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