- Trump beschuldigt Banken, den GENIUS-Gesetz und den CLARITY-Gesetz aufgrund von Streitigkeiten über Stablecoin-Belohnungen zu blockieren und zu verzögern.
- Die Debatte im Senat konzentriert sich darauf, ob ertragsbringende Stablecoins traditionelle Bankmodelle bedrohen.
- Analysten sagen, dass Verzögerungen das breitere Krypto-Reformvorhaben gefährden könnten, obwohl eine Verabschiedung bis Mitte 2026 möglich bleibt.
Präsident Donald Trump beschuldigte öffentlich US-Banken, bedeutende Krypto-Gesetze zu behindern. Auf Truth Social forderte er den Kongress auf, das GENIUS-Gesetz und das CLARITY-Gesetz ohne Verzögerung voranzutreiben. Die Äußerungen kamen in Washington nach Wochen stockender Verhandlungen über Stablecoin-Regeln und Marktstrukturen, trotz Gesprächen unter Leitung des Weißen Hauses.
Trump richtet sich gegen Banken wegen GENIUS- und CLARITY-Gesetzen
Trump sagte, die Banken untergruben das GENIUS-Gesetz, während sie das CLARITY-Gesetz „als Geisel nehmen“. Er argumentierte, dass Verzögerungen die Führungsrolle der USA im Bereich digitaler Vermögenswerte bedrohen. Laut Trump erzielen die Banken Rekordgewinne, während sie Reformen im Zusammenhang mit der Krypto-Marktstruktur ablehnen.
Er fügte hinzu, dass Amerikaner mehr aus ihrem Geld verdienen sollten. Er behauptete jedoch, dass die Banken aus diesem Grund gegen Stablecoin-Belohnungsprogramme seien. Trump warnte, dass ein Nicht-Handeln die Krypto-Innovation nach China und andere Länder treiben könnte.
Das Weiße Haus hat Verhandlungen zwischen Banken und Krypto-Firmen erleichtert. Diese Gespräche, geleitet vom Krypto-Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt, zogen sich über eine informelle Frist am 1. März hinaus. Der zentrale Streitpunkt bleibt, ob Stablecoin-Emittenten ertragsbasierte Belohnungen anbieten dürfen.
Innenansichten in Krypto- und Bankensektoren bleiben gespalten
Trotz Trumps Einsatz bleibt die Unterstützung im Senat unsicher. Gesetzgeber diskutieren weiterhin, ob Stablecoin-Belohnungen das traditionelle Bankwesen stören könnten. Bankenverbände fordern strenge Grenzen, während Krypto-Firmen Flexibilität anstreben.
Erstaunlicherweise bestehen auch innerhalb der Krypto-Branche Spaltungen. Charles Hoskinson kritisierte die aktuelle Formulierung des CLARITY-Gesetzes. Er argumentierte, dass es das Risiko birgt, die meisten digitalen Vermögenswerte als Wertpapiere einzustufen. Seine Kommentare richteten sich erneut gegen Brad Garlinghouse, der die Verabschiedung des Gesetzes unterstützt.
Als Reaktion sagte David Schwartz, ein fehlerhaftes Gesetz sei immer noch besser als kein Gesetz. Inzwischen forderte Mike Selig eine sofortige Verabschiedung. In einem X-Post erklärte er, dass die Commodity Futures Trading Commission bereitsteht, das CLARITY-Gesetz umzusetzen.
Senatsausblick unklar, während der Druck steigt
Laut TD Cowen-Manager Jaret Seiberg könnten die Banken letztlich den Stablecoin-Debatte verlieren. Er warnte jedoch, dass langwierige Verhandlungen das umfassendere Gesetz gefährden könnten.
JPMorgan-Analysten prognostizieren, dass das CLARITY-Gesetz bis Mitte 2026 verabschiedet werden könnte. Derzeit warten die Gesetzgeber auf eine Senatsüberprüfungssitzung, die später in diesem Monat erwartet wird.
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